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In der Oberpfalz arbeiten vergleichsweise viele Menschen in witterungsabhängigen Berufen, wie etwa dem Bau oder der Landwirtschaft

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    Frühjahrsbelebung in der Oberpfalz – Arbeitslosenquote sinkt

    In der Oberpfalz ist Arbeitslosenquote deutlich gesunken. Wie die Bundesagentur für Arbeit mitteilt, waren es im März mehr als 2.500 weniger Arbeitslose als noch im Februar. Vor allem der Frühling bringt den Oberpfälzer Arbeitsmarkt in Bewegung.

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    Von
    • Oliver Tubenauer
    • BR24 Redaktion

    Die Oberpfalz profitiert besonders von den saisonalen Effekten auf dem Arbeitsmarkt. Wie die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit mitteilt, ist die Zahl der Arbeitslosen im Regierungsbezirk im März auf 23.741 gesunken. Das waren 2.526 weniger als im Februar. Die Arbeitslosenquote sank deutlich um 0,4 Prozentpunkte auf 3,7 Prozent. Vor einem Jahr lag sie bei 3,1 Prozent.

    Viele arbeiten in witterungsabhängigen Berufen

    Für den jetzt deutlichen Rückgang macht der Chef der bayerischen Arbeitsagenturen, Ralf Holtzwart, den anbrechenden Frühling verantwortlich. In der Oberpfalz arbeiten vergleichsweise viele Menschen in witterungsabhängigen Berufen, wie etwa dem Bau oder der Landwirtschaft. Die Corona-Krise hinterlasse zwar auch in der Oberpfalz ihre Spuren, aber nicht so stark wie in anderen Regionen Bayerns.

    Bestes Ergebnis: Landkreis Neumarkt

    Mit einem Anstieg der Arbeitslosigkeit von 20 Prozent im Vergleich zum März 2020 liege die Oberpfalz unter dem bayerischen Durchschnitt von 29,3 Prozent. Die Höchste Arbeitslosigkeit im Regierungsbezirk verzeichnet die Stadt Weiden mit 5,9 Prozent. Den besten Wert vermeldet der Landkreis Neumarkt mit 2,5 Prozent.

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