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Früherer Faschingsfunktionär wegen Volksverhetzung vor Gericht | BR24

© Wolfram Hanke/BR-Mainfranken

Ein Mitglied der Fastnachtsgilde Giemaul Heidingsfeld muss sich ab Donnerstag vor dem Würzburger Amtsgericht verantworten. Dem 52-Jährigen wird Volksverhetzung in zwei Fällen vorgeworfen. Er war dritter Gesellschaftspräsident.

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Früherer Faschingsfunktionär wegen Volksverhetzung vor Gericht

Ein Mitglied der Fastnachtsgilde Giemaul Heidingsfeld muss sich ab Donnerstag vor dem Würzburger Amtsgericht verantworten. Dem 52-Jährigen wird Volksverhetzung in zwei Fällen vorgeworfen. Er war dritter Gesellschaftspräsident.

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Der 52-Jährige soll in einer WhatsApp-Gruppe zwei höchst problematische Bilder gepostet haben, darunter das Foto eines mutmaßlichen deutschen Soldaten mit Maschinengewehr im Anschlag und der Bildunterschrift "Das schnellste deutsche Asylverfahren, lehnt bis zu 1.400 Anträge in der Minute ab".

Mitglied aus WhatsApp-Gruppe machte Posts öffentlich

Ein Mitglied der WhatsApp-Gruppe "Elferunsinn" hatte die rechten Posts im September 2018 öffentlich gemacht. Das Würzburger "Bündnis für Zivilcourage" hatte die Vorfälle aufgegriffen und Anzeige erstattet. Seitdem lässt der Fastnachts-Funktionär sein Amt ruhen. Der 52-Jährige ist mittlerweile aus der Gilde ausgetreten. Die Staatsanwaltschaft hatte eine Geldstrafe gegen den Mann verhängt. Der Angeklagte hat dies nicht akzeptiert. Deshalb kommt es jetzt zum Prozess.