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Früher Frühling macht Wäldern zu schaffen | BR24

© BR/Andreas Herz

Weil Pflanzen zu früh austreiben, trocknen Böden aus.

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Früher Frühling macht Wäldern zu schaffen

Der vergangene Winter war der wärmste in Europa seit Beginn der Wetteraufzeichnung. Dadurch trieben Pflanzen zu früh aus. Das ist laut Forschern der Uni Augsburg ein echtes Problem, unter anderem für Wälder.

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Als Geograf Wolfgang Buermann Satelittenbilder der westlichen Halbkugel ausgewertet hat, machte er eine erstaunliche Entdeckung. Der frühe Blattaustrieb trocknet die Böden aus, was gerade im Sommer Dürre begünstigt. Denn je früher die Blätter sprießen, desto mehr Wasser verdunsten die Pflanzen. Wasser, das den Böden entzogen wird.

Wenig Wasser wird für Wälder zum Problem

Während Landwirte zur Not ihre Böden wässern können, trifft der Effekt die Wälder umso härter. Forscher Buermann fordert daher, die Bepflanzung in den Wäldern zu ändern. Liegen etwa nach einem Waldbrand Flächen brach, sollten nur noch solche Bäume gepflanzt werden, die mit warmen und trockenen Bedingungen auskommen – zum Beispiel Pflanzen aus dem mediterranen Bereich.

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