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Frostschäden im Weinbau: Kaniber kommt an die Vogelsburg | BR24

© BR/Frédéric Gerth

Kaniber informiert sich über Frostschäden an der Vogelsburg

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    Frostschäden im Weinbau: Kaniber kommt an die Vogelsburg

    Während der Eisheiligen sind bei den fränkischen Winzern enorme Frostschäden entstanden. Bayerns Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber macht sich ein Bild von den Auswirkungen des Frosts an der Vogelsburg bei Volkach.

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    In der Nacht vom 11. auf den 12. Mai sind in den Weinbergen fränkischer Winzer erhebliche Frostschäden entstanden. Zwischen 25 und 30 Prozent der Weinreben im gesamten fränkischen Weinanbaugebiet sind laut dem Fränkischen Weinbauverband erfroren. Die Bayerische Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber informiert sich an der Vogelsburg bei Volkach im Landkreis Kitzingen über die Frostschäden.

    80 Prozent Ausfälle

    Am schlimmsten getroffen hatte es die gesamte Mainschleife, den Steigerwald und den Landkreis Bad Kissingen. Dort sprechen die Winzer von 80 Prozent Ausfällen und mehr. Die Winzer haben auch dieses Jahr versucht, erfrorene Reben zu Zeiten der Eisheiligen mithilfe sogenannter Frostschädenkerzen zu vermeiden. Mit den Kerzen und einer Durchwirbelung der Luft kann die Temperatur um zwei bis drei Grad Celius erhöht werden.

    Mit Kerzen gegen den Frost

    Allerdings sind Frostschädenkerzen sehr teuer. Laut dem Fränkischen Weinbauverband müssen Winzer dafür zwischen 1.700 und 2.700 Euro pro Hektar investieren. In Vergangenheit wurde auch versucht, mit Hubschrauberflügen die Luft so zu durchwirbeln, dass Temperaturen unter null Grad Celsius an den Reben vermieden wurden. Im Fränkischen Weinbau gab es die letzten großen Frostschäden 2011.

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