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"Fridays for Future" wird in Bayern immer größer | BR24

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Mehrere Wochen nach dem ersten Aufruf zur Kampagne #FridaysForFuture gehen heute wieder weltweit Schüler und Studenten auf die Straße. In Bayern sind in über dreißig Städten Demonstrationen für mehr Klimaschutz geplant - auch Senioren sind nun dabei.

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"Fridays for Future" wird in Bayern immer größer

Mehrere Wochen nach dem ersten Aufruf zur Kampagne #FridaysForFuture gehen heute wieder weltweit Schüler und Studenten auf die Straße. In Bayern sind in über dreißig Städten Demonstrationen für mehr Klimaschutz geplant - auch Senioren sind nun dabei.

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Ob Aschaffenburg, Augsburg, Bad Reichenhall, Bamberg, Ingolstadt, Kempten, Nürnberg, Passau oder Regensburg, auch an diesem Freitag demonstrieren Tausende Schüler in Bayern für einen besseren Klimaschutz. Auch in kleineren Orte wie im unterfränkischen Haßfurt, in Herzogenaurach, Deggendorf und Bad Tölz wollen Kinder und Jugendliche auf die Straße gehen. Einige Schüler wollen am Vormittag als Schulstreik auf die Straße gehen, andere erst ab Mittag demonstrieren.

Klimaproteste ziehen immer größere Kreise

Erstmals dabei ist Straubing. Die wohl größte Kundgebung mit Demo durch die Innenstadt gibt es voraussichtlich in München - hier rechnen die Veranstalter mit 5.000 Teilnehmern. In Nürnberg erwarten sie bis zu 2.000 Demonstranten, in Augsburg, Erlangen und Würzburg jeweils etwa 500. Die Schüler in Würzburg fordern zusammen mit Studenten den Kohleausstieg und das Einhalten des Pariser Klimaabkommens.

Mit weltweit mehr als 1.650 Klimakundgebungen soll die Klima-Bewegung am Freitag ihren bisherigen Höhepunkt erreichen. Deutschlandweit sind rund 200 Proteste geplant.

An den meisten Schulen drohen den Schülern Strafarbeiten und Verweise. Die sogenannte "Fridays for Future"-Bewegung orientiert sich am Vorbild Greta Thunberg, einer 16-jährigen Schülerin aus Schweden. Sie begann im August 2018 während der Schulzeit vor dem Parlament in Stockholm für eine bessere Klimapolitik zu demonstrieren.

"Oldies for Future": Senioren protestieren für eine bessere Zukunft

In Deggendorf folgt nach "Fridays for Future" und "Parents for Future" jetzt auch "Oldies for Future". Gründer und Initiator der Senioren-Bewegung ist ein 68-jähriger Rentner, der die freitäglichen Klimaproteste der Schüler schon lange verfolgt und von Greta Thunberg aus Schweden fasziniert ist. Jetzt will er sich selbst engagieren. Bei der Aktion werden 30 bis 50 Senioren erwartet.

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Von
  • Daniel Knopp
  • BR24 Redaktion
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