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Fridays for Future: "Wir nerven so lange, bis etwas passiert" | BR24

© BR / Mario Kubina

Auch am Freitag sind Fridays-for-Future-Aktivisten in Bayern auf die Straße gegangen, um mehr Einsatz im Kampf gegen die Erderwärmung zu fordern. Allein in Augsburg waren es rund 200.

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Fridays for Future: "Wir nerven so lange, bis etwas passiert"

Wieder Proteste in Augsburg: Auch am Freitag sind rund 200 überwiegend junge Leute für mehr Klimaschutz auf die Straße gegangen. Das Klimapaket der Bundesregierung - aus ihrer Sicht ein "Desaster". Die Aktivisten fordern weit mehr.

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Ein Mitorganisator der Fridays-for-Future-Demo in Augsburg sagte dem BR, wenn Wirtschaft und Gesellschaft weitermachten wie bisher, würden sie „voll gegen die Wand fahren“. Nötig seien eine echte Verkehrs- und Agrarwende. Das Klimapaket der Bundesregierung nannte er ein "Desaster".

Rund 200 Demo-Teilnehmer

An der Auftaktkundgebung nahmen am Freitagmittag nach einer Schätzung der Polizei rund 200 Menschen teil. Die Demonstranten zogen im Anschluss quer durchs Augsburger Zentrum. Auf den Plakaten waren Sätze wie dieser zu lesen: "Die Dinos dachten bestimmt auch, sie hätten noch Zeit."

Der Fridays-for-Future-Vertreter sagte weiter, er könne verstehen, wenn manche Außenstehende inzwischen genervt von den Freitagsdemos seien. Die Proteste würden aber so lange weitergehen, bis etwas passiere – auch, „wenn wir dabei dem einen oder anderen auf die Füße treten“.

Aktivisten fordern Ausrufung des Klimanotstands

Am kommenden Montag (21.10.) sind Fridays-for-Future-Aktivisten zu Besuch im Augsburger Stadtrat. Sie wollen den Kommunalpolitikern konkrete Forderungen präsentieren. Unter anderem sind die Aktivisten dafür, dass Augsburg den Klimanotstand ausruft.