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10.000 Schüler demonstrierten in München | BR24

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Demonstranten unter dem Motto "Fridays for Future" vor der Feldherrnhalle in München

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10.000 Schüler demonstrierten in München

"Fridays for Future": Wieder gingen Schüler für eine bessere Klimapolitik auf die Straße. Die Polizei meldete rund 10.000 Teilnehmer in München. In Oberbayern wurde auch in Bad Tölz, Ingolstadt, Landsberg, Bad Reichenhall und Weilheim demonstriert.

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Allein in Deutschland waren "Fridays for Future"-Demos in fast 200 Städten geplant. In München waren rund am Freitag 10.000 Teilnehmer zur Auftaktveranstaltung auf dem Odeonsplatz zusammengekommen, meldet der Veranstalter. Das seien 5.000 mehr als erwartet gewesen. Bei der letzten Veranstaltung Anfang Februar beteiligten sich 2.000 Schülerinnen und Schüler.

Der Demonstrationszug in München ging quer durch die Innenstadt über die Briennerstraße zum Stachus und dann über die Schwanthalerstraße und den Bavariaring zur Theresienwiese. Dort fand eine Abschlusskundgebung statt – mit Reden und Musikbeiträgen.

Weltweiter Aktionstag

Zum weltweiten Aktionstag der Schüler hatte sich Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber (Freie Wähler) mit Ramona Wüst, der politischen Sprecherin der "Fridays for Future"-Proteste in München getroffen. Das Gespräch ist ein Vorgeschmack auf die beiden Jugend-Klimakonferenzen, zu denen Glauber für den 29. März in Erlangen und 5. April in München eingeladen hat. Die beiden tauschten ihre Botschaften aus: Der Minister zeigte sich offen und gesprächsbereit – Romona Wüst demonstrierte Entschlossenheit, nicht lockerzulassen.

Vorbild: Schülerin Greta Thunberg aus Schweden

Seit Januar demonstrieren wöchentlich hunderte bis tausende Kinder und Jugendliche für eine konsequente, nachhaltige Klimapolitik. Vorbild ist die schwedische Schülerin Greta Thunberg, die seit vielen Wochen freitags für den Kampf gegen den Klimawandel demonstriert, statt zur Schule zu gehen. Sie ist inzwischen zu einer Symbolfigur für Klimaschützer rund um die Welt geworden, wurde sogar für den Friedensnobelpreis nominiert.

Offiziell sind die Teilnehmer Schulschwänzer

Viele deutsche Schulen haben den Schülern am Freitag wieder die Teilnahme an der Demonstration erlaubt und boten Exkursionen zu den Kundgebungen an. Streng genommen sind die protestierenden Mädchen und Jungen aber Schulschwänzer, auch wenn sie in der Regel nicht den ganzen Freitag, sondern nur einzelne Stunden streiken.

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