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Fridays for Future: Klimaproteste in Nürnberg | BR24

© picture alliance/Daniel Karmann/dpa

Die Klimaaktivisen von Fridays for Future rufen am Freitag zu einer Kundgebung in Nürnberg auf.

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    Fridays for Future: Klimaproteste in Nürnberg

    Fridays for Future geht wieder auf die Straße. In Nürnberg halten die Klimaaktivisten eine Kundgebung ab und sind damit Teil einer bundesweiten Aktion. Es geht um den Kohleausstieg Deutschlands.

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    Unter dem Motto "Keine Kohle für die Kohle" rufen die Klimaaktivisten von "Fridays for Future" am Freitag zu einer Kundgebung am Nürnberger Kornmarkt auf. Um 15 Uhr wollen die Aktivisten gegen das sogenannte "Kohleausstiegsgesetz" demonstrieren, über das der Bundestag in zwei Wochen abstimmen will. Darin ist geregelt, dass spätestens im Jahr 2038 das letzte Kohlekraftwerk in Deutschland vom Netz gehen soll.

    Fridays for Future fordert früheren Kohleausstieg

    Fridays for Future fordert den Ausstieg bis spätestens 2030, um das Pariser Klima-Abkommen einzuhalten. 90 Prozent aller Kohlekraftwerke hätten bereits im vergangenen Jahr ihre Kosten nicht mehr decken können, so die Aktivisten in einer Mitteilung. "Ohne massive Investitionen der Bundesregierung für fossile Energieträger würden die Kohlekraftwerke also schon deutlich früher vom Netz gehen."

    Bundesweite Anti-Kohle-Aktionen

    Zu den Anti-Kohle-Protesten hat Fridays for Future bundesweit aufgerufen. Demonstrationen und Mahnwachen finden nicht nur in Nürnberg, sondern in über 20 weiteren Städten statt, darunter in der Bundeshauptstadt Berlin, in Bayreuth, Ingolstadt, Landshut, Stuttgart und Hamburg.

    Petition an Bayerischen Landtag übergeben

    Bereits am Donnerstag hatte die Fridays for Future Ortsgruppe Nürnberg zusammen mit Vertretern vom BUND Bayern, dem Landeskomitee der Katholiken Bayern und der Jesuitenmission Deutschland in München eine Petition an die Präsidentin des Bayerischen Landtags Ilse Aigner (CSU) übergeben. Darin fordert die Initiative den Bayerischen Landtag und die Bayerische Staatsregierung auf, ein Konzept für eine sozial-ökologische Transformation des Freistaates zu erarbeiten und bieten zugleich Zusammenarbeit in einem breiten Dialogprozess an. Über 130 Organisationen und Einzelpersonen aus Kirchen, Umweltorganisationen, Eine-Welt-Bewegung, Kultur, Soziales und Wissenschaft hatten die Petition unterzeichnet.

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