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"Fridays for Future": Auch Eltern und Großeltern demonstrieren | BR24

© BR/Christian Riedl

In Straubing gingen rund 200 Schüler auf die Straße, um für eine bessere Klimapolitik zu demonstrieren.

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    "Fridays for Future": Auch Eltern und Großeltern demonstrieren

    In Schweden geht Greta Thunberg jeden Freitag zum Demonstrieren statt in die Schule. In Niederbayern tun es ihr nicht nur Schüler gleich - auch für Eltern und Großeltern ist Greta ein Vorbild, um für eine bessere Umweltpolitik zu demonstrieren.

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    Weltweit gingen heute Schüler auf die Straßen, um für eine bessere Klimapolitik zu demonstrieren. Allein in Deutschland waren in fast 200 Städten Demos geplant. Auch in Niederbayern folgten Schüler ihrem Vorbild Greta Thunberg aus Schweden, die jeden Freitag statt in die Schule zum Demonstrieren geht.

    Erste "Fridays for Future"-Demo in Straubing

    Trotz Regen haben sich in Straubing knapp 200 Teilnehmer zur ersten "Fridays for Future"-Demo in der Stadt versammelt. Um 11 Uhr haben sich die Schüler am Ludwigsplatz getroffen, um nach einer kurzen Auftaktkundgebung mit Musik und Reden den Demonstrationszug durch die Innenstadt fortzuführen. Vorab hatten sich ausgerechnet Schüler einer Straubinger "Umweltschule" gegängelt gefühlt: Das Anton Bruckner-Gymnasium, das dieses Prädikat trägt, hatte für heute eine wichtigen Termin zur Abitur-Vorbereitung angesetzt. Die Schulleitung betont aber, dass dies weit vor den Demos festgelegt worden sei.

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    Der Demonstrationszug durch die Straubinger Innenstadt startete nach einer Auftaktkundgebung mit Musik und Reden.

    "Parents for Future" in Bogen

    In Bogen demonstrierten am Morgen ab 8.30 Uhr rund 40 Schüler vor dem Rathaus. Das Besondere dort: Unter ihnen waren auch Eltern der Schüler, um ihre Kinder und den Protest unter dem Motto "Parents for Future" zu unterstützen. Die Demonstration hat Uli Holzapfel in Bogen angemeldet. Er hat drei Kinder und betont, dass er nicht zum Schule-Schwänzen animiert, sondern seinen Sohn unterstützen möchte, der sich für seine Zukunft einsetzt.

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    Vor dem Rathaus in Bogen demonstrierten Eltern und Schüler gemeinsam.

    "Oldies for Future" in Deggendorf

    Statt Eltern, demonstrierten in Deggendorf "Oldies" gemeinsam mit den Schülern. Ab 12 Uhr wollten sie Passanten vor der Grabkirche mit ihren selbstgebastelten Schildern und Plakaten, wie "We don´t have time", "Die Eisbären sollen leben" oder "Mülleimer sind keine Zierde" auf sich aufmerksam machen. Initiator der Bewegung "Oldies for Future" ist Klaus von Eichhorn. Der 68-Jährige wollte sich für die Umwelt, für seinen Enkel und die nachfolgende Generation einsetzen. Er mobilisierte seine Bekannten und wollte Solidarität mit den Schülern bei der Demo zeigen.

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    Gemeinsam mit "Oldies" - also Großeltern - wurden in Deggendorf Schilder und Plakate gezeigt, um Passanten auf sich aufmerksam zu machen.