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"Fridays for Future" in Deggendorf: Rund 100 Demonstranten | BR24

© BR/Sarah Beham

Die Demonstranten in Deggendorf

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    "Fridays for Future" in Deggendorf: Rund 100 Demonstranten

    Etwa 100 Umweltschützer haben am Deggendorfer Stadtplatz für das Klima demonstriert. Es war die erste öffentliche "Fridays for Future"-Kundgebung seit Beginn der Pandemie. Die Teilnehmer mahnten, die Klimakrise nicht aus dem Blick zu verlieren.

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    Am ersten bundesweiten Klimastreik von "Fridays for Future" seit Beginn der Corona-Pandemie beteiligten sich auch in Deggendorf rund 100 Demonstranten. Unter dem Motto "Kein Grad weiter" traten Redner der Protestbewegung auf, unter den Demonstranten waren auch Vertreter des Bund Naturschutz (BN) und des Landesbund für Vogelschutz (LBV).

    Präsenz zeigen ist wichtig für die Bewegung

    Mitorganisator Laurin Kröblin: "Es ist extrem wichtig, dass die Politiker es nicht vergessen, dass wir immer noch da sind und dass das Thema immer noch da ist - auch wenn viele Leute hart von der Corona-Krise getroffen sind. Deswegen sind solche Veranstaltungen für uns als Bewegung extrem wichtig, weil wir dadurch Präsenz zeigen können."

    "Parents for Future" achteten auf die Einhaltung der Abstände

    Unterstützung erhielten die junge Leute von "Parents for Future", die als "Ordner" mit Meterstäben auf den Sicherheitsabstand zwischen den Demonstranten achteten. Die Teilnehmer trugen alle Maske, Desinfektionsmittelspender standen zur Verfügung. Petra Bachmeier von "Parents for Future": "Corona wird als Krise betrachtet – die Politik versucht alles, um das zu managen. Wenn man Corona mit der Klimakrise vergleicht, dann wird Corona eine kleine Krise sein. Die Klimakrise ist viel weltumspannender und dramatischer. Das ging in der Zeit ein bisschen unter. Es ist extrem wichtig, dass da mehr passiert."

    Demo für eine sozial-ökologische Wende

    Mitorganisator Laurin Kröblin ist bisher zufrieden mit der Veranstaltung, alle würden sich an die Regeln halten. Den Demonstranten von "Fridays for Future" geht es um die Einhaltung des Pariser Klimaabkommens, den Kohleausstieg in Deutschland bis 2030 und eine sozial-ökologische Wende. Allein in Deutschland waren am Freitag in über 400 Städten Proteste angemeldet, über 40 davon in Bayern.

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