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"Fridays for Future": Aktionen in Schweinfurt und Würzburg | BR24

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Die Bewegung "Fridays for Future" hat auch an diesem Freitag zu Demonstrationen für den Klimaschutz aufgerufen. In München, Würzburg, Schweinfurt und Neunburg vom Wald gingen Schüler auf die Straße.

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"Fridays for Future": Aktionen in Schweinfurt und Würzburg

Am Freitag gingen auch in Unterfranken wieder viele Schüler für ein besseres Klima auf die Straße. Bei einem Runden Tisch haben sich Umweltaktivisten zudem mit Politikern auf die Gründung eines Gremiums geeinigt.

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Am Freitag demonstrierten wieder viele Schüler für mehr Klimaschutz. In Würzburg startete der Demonstrationszug während der Unterrichtszeit gegen 11.30 Uhr am Hauptbahnhof. Laut Polizei beteiligten sich dort rund 250 bis 300 Schüler an dem Streik. In Schweinfurt waren es deutlich weniger Demonstranten. Dort kamen rund 80 Schüler zusammen, wie die Polizei dem Bayerischen Rundfunk mitteilte.

"Fridays for Future"-Aktivisten und Politiker gründen Gremium

Bei einem Runden Tisch mit Vertretern aller Fraktionen des Landtags am Freitag in München haben sich Aktivisten der Bewegung aus allen Regierungsbezirken und Politiker auf die Gründung eines Gremiums für mehr Klimaschutzmaßnahmen geeinigt. Welche Kompetenzen das Gremium haben und wie es konkret zusammengesetzt sein wird, sei noch unklar. Beide Seiten zeigten sich jedoch mit den Gesprächen zufrieden.

Am 9. Mai soll es das nächste Treffen zwischen den Umweltaktivisten und Politikern aller Fraktionen im bayerischen Landtag geben. Das sei zwar später als von ihnen erhofft, dennoch gebe es weiterhin einen Dialog, hieß es von seiten der Schüler. Bei ihrem Gespräch mit den Politikern habe es klare inhaltliche Differenzen gegeben. Doch diese seien ausräumbar.

Seit Januar Schüler-Proteste in Bayern

Die Jugendlichen gehen seit Januar regelmäßig am Freitag für mehr Klimaschutz auf die Straßen. Sie folgen damit der schwedischen Schülerin Greta Thunberg. Diese ist mittlerweile die zentrale Figur der weltweiten "Fridays for Future"-Bewegung.