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#FridaysforFuture: Rund 2.500 Schüler streikten in Unterfranken | BR24

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Die Fridays for Future-Bewegung wächst und wächst. Am Freitag finden erstmals in ganz Europa Streiks der jungen Menschen für eine bessere Umweltpolitik statt. Mit dabei ist heute zum zweiten Mal Aschaffenburg.

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#FridaysforFuture: Rund 2.500 Schüler streikten in Unterfranken

"Fridays for Future" – unter diesem Motto haben in Würzburg, Aschaffenburg, Schweinfurt und Haßfurt insgesamt rund 2.500 Schüler für mehr Klimaschutz demonstriert. Die größte Demonstration bildete sich in Aschaffenburg mit rund 1.500 Teilnehmern.

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In ganz Bayern hat es heute Demos gegeben. In Würzburg zog ein Demonstrationszug vom Hauptbahnhof vor die Regierung von Unterfranken. Die zuvor erwartete Teilnehmerzahl von 500 wurde übertroffen. Die Polizei Unterfranken spricht von rund 750 Teilnehmern in Würzburg. In Aschaffenburg demonstrierten rund 1.500 Schüler. In Schweinfurt seien es rund 200 und in Haßfurt etwa 50 Teilnehmer gewesen.

Auch andere Formen des Protests sind möglich

Auch die, die aus Angst vor Sanktionen nicht auf die Straße gingen, waren aufgerufen, sich am internationalen Protesttag der Schülerbewegung zu beteiligen. Durch grüne Kleidung konnten sie heute Solidarität mit dem Schulstreik für das Klima zeigen. In Bezug auf die angedrohten Sanktionen sollen sich Sympathisanten zudem im Klassenzimmer symbolisch fesseln.

Mehr Verweise für "Fridays for Future"

Nur ein geringer Teil der Demonstrierenden habe beim letzten Schulstreik Verweise kassiert. Inzwischen aber hätten die Schulleiter "von oben" Druck bekommen, härter durchzugreifen, so Mitveranstalterin Josefine Feiler. Die Liste der Schulen, die mit Verweisen drohen, sei inzwischen merklich länger geworden.

Schon vier "Fridays for Future" in Würzburg

Die heutige Demo war bereits die vierte Protestaktion der Bewegung "Fridays for Future" in Würzburg. Am 18. Januar waren über 1.000 Schüler in Würzburg auf die Straßen gegangen. Am 8. Februar haben mehr als 300 Jugendliche außerhalb der Schulzeit demonstriert. Ein Aufruf für den 1. März hatte sich nur schlecht verbreitet, so Feiler, sodass die Demonstration öffentlich kaum wahrgenommen wurde.