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© Daria Behnam

Symbolbild: "Fridays für Future"-Demo in Bayern

In Aschaffenburg hatten die Organisatoren im Vorfeld auf etwa 500 Teilnehmer gehofft. Wochenlang hatten Schüler für die erste "Fridays for Future"-Demo in Aschaffenburg Plakate gemalt und sich über Soziale Medien organisiert. Mehr als 1.000 Unterstützer hatten sich allein in vier WhatsApp-Gruppen zusammengetan. Die entsprechenden Seiten auf Instagram seien in den letzten Tagen über 2.000 Mal aufgerufen worden, sagt Livia Erfurth aus Obernburg. Sie ist eine der Organisatorinnen der Kundgebung und besucht die Maria-Ward-Schule in Aschaffenburg.

"Wir wollen auch hier in Aschaffenburg zeigen, dass sich Jugendliche durchaus engagieren und für ihre Überzeugungen auch auf die Straße gehen." Livia Erfurth, 16-Jährige Schülerin aus Obernburg

"Fridays für Future" in Aschaffenburg: über 1.000 Teilnehmer

Offiziell angemeldet wurde die Demonstration von Niklas Wagener, dem stellvertretenden Bundesvorsitzenden der Grünen Jugend. Der Aschaffenburger habe dies aber nur getan, weil er volljährig sei und die Jugendlichen bei ihrem Protest unterstützen wollen, so Wagener. Ihm sei es aber wichtig, dass die Demo eine Aktion der Schüler bleibe und nicht ein Projekt der Grünen sei.

Rund 300 Schüler in Würzburg im Streik

In Würzburg wo es am 18. Januar einen Schulstreik mit 1.100 Teilnehmern gegeben hatten, haben am heutigen Freitag (08.02.19) nach Polizeiangaben rund 300 Schüler ab 13.00 Uhr an einer Demonstration teilgenommen. Möglicherweise hätten es mehr sein können. Doch nach Angaben von Teilnehmern hatten in einem Würzburger Gymnasium zur gleichen Zeit rund 150 Schüler nachsitzen müssen, weil sie sich am 18. Januar an dem Schulstreik beteiligt hatten. Ein anderes Gymnasium hatte mit rund 50 Verweisen reagiert.

"Fridays for Future"-Demo in Aschaffenburg

"Fridays for Future"-Demo in Aschaffenburg