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Freyung-Grafenau bereitet sich auf Schweinepest vor | BR24

© Landratsamt Freyung-Grafenau

Im Übungsszenario war einer der "Kadaver" im abschüssigen Gelände abgelegt, um die Bergung bei erschwertem Zugang direkt am Bach zu üben.

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    Freyung-Grafenau bereitet sich auf Schweinepest vor

    Der Landkreis Freyung-Grafenau probt den Ernstfall: Was ist zu tun, wenn die Afrikanische Schweinepest ausbricht? Da es weder Impfstoffe noch Arzneimittel zur Bekämpfung der Tierseuche gibt, wird alles getan um das Virus zu verhindern.

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    Der Landkreis Freyung-Grafenau bereitet sich auf einen möglichen Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest vor. Mitarbeiter des Veterinäramts haben mit Fachleuten des Katastrophenschutzes eine Übung durchgeführt. Mit einem Jagdhund haben die Teilnehmer zwei Wildschweinkadaver-Attrappen gesucht, geborgen und die Fundstelle wie im Ernstfall desinfiziert. Die Erkenntnisse sollen jetzt in die Pläne für den Ernstfall einfließen.

    Virus 40 Kilometer vor deutscher Grenze

    Seit 2014 breitet sich die Afrikanische Schweinepest von Osteuropa immer weiter nach Westen aus. Vor kurzem wurde das Virus erneut bei Wildschweinen in Polen nachgewiesen, 40 Kilometer von der deutschen und rund 300 Kilometer von der bayerischen Grenze entfernt. Bayern- und deutschlandweit gibt es noch keinen nachgewiesenen Fall.

    Schweinepest fast immer tödlich

    Die Afrikanische Schweinepest führt sowohl bei Haus- als auch bei Wildschweinen zu einer schweren Erkrankung, die für die Tiere fast immer tödlich endet. Es gibt weder Impfstoffe noch Arzneimittel zur Bekämpfung des Virus. Deshalb müssen infizierte Hausschweine getötet werden, um eine weitere Verbreitung der Krankheit zu verhindern.

    Keine Gefahr für Menschen

    Für Menschen ist das Virus ungefährlich. Allerdings kann jeder helfen, eine Ausbreitung der Schweinepest zu verhindern: Essensreste, zum Beispiel an Raststätten entlang der Autobahnen, sollen nicht achtlos weggeworfen werden. Tiere könnten sie fressen und das Virus dadurch verbreiten.