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Freizeitpark-Panne in Geiselwind: Ursache noch unklar | BR24

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Diese Fahrt werden sie so schnell nicht vergessen: 21 Fahrgäste mussten im Freizeitland Geiselwind aus rund 60 Metern Höhe gerettet werden. Warum die Aussichtsplattform stehen blieb, ist immer noch ungeklärt.

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Freizeitpark-Panne in Geiselwind: Ursache noch unklar

Diese Fahrt werden sie so schnell nicht vergessen: 21 Fahrgäste, darunter zehn Kinder, mussten im Freizeitland Geiselwind aus rund 60 Metern Höhe gerettet werden. Warum die Aussichtsplattform stehen blieb, ist noch unklar.

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21 Fahrgäste – zehn Erwachsene und elf Kinder – saßen am Dienstagabend im Freizeitland Geiselwind im Landkreis Kitzingen in rund 60 Metern Höhe fest. Die fahrbare Aussichtsplattform "Top of the World" war mitten in der Fahrt stehen geblieben. Höhenretter der Feuerwehr halfen den Freizeitparkbesuchern von der Plattform zu kommen. Die meisten von ihnen wurden mithilfe eines Hubschraubers abgeseilt. Ein Kind wurde von den Höhenrettern selbst abgeseilt, weil es sich offenbar weigerte zu fliegen. Bis auf eine kleine Kopfverletzung eines Kindes blieben alle Beteiligten unverletzt. Polizei und verschiedene Ämter haben noch am Abend mit der Suche nach den Ursachen begonnen.

Beteiligte bleiben größtenteils unverletzt

"Gegen 16.30 Uhr wurde ein Sicherheitsmechanismus des Fahrgeschäfts ausgelöst und die Aussichtsplattform ist stehengeblieben", so Polizeisprecher Andreas Laacke. Insgesamt wurden drei Hubschrauber der Deutschen Luftrettung, Polizei und Bundeswehr gerufen. Mithilfe einer Seilwinde wurden dann jeweils ein Besucher mit einem Höhenretter auf eine benachbarte Wiese geflogen, beschrieb der Einsatzleiter der Feuerwehr Frank Dikow die Rettungsaktion. Ein Kind habe sich dabei den Kopf gestoßen und eine Beule davongetragen.

Rettungsaktion im Freizeitpark dauert drei Stunden lang

Das letzte Kind brachten die Einsatzkräfte gegen 20 Uhr nach mehr als drei Stunden aus der Gondel. Um die Ursache des Defekts zu ermitteln, untersuchten noch am Abend Ermittler der Polizei Kitzingen und Mitarbeiter des Gewerbeaufsichtsamts das Fahrgeschäft. Am Mittwoch soll außerdem noch der TÜV eingeschaltet werden. Der 95 Meter hohe Turm ist nach Angaben der Betreiber der größte transportable Aussichtsturm der Welt. In der drehbaren Kabine haben bis zu 132 Besucher Platz. Der unterfränkische Freizeitpark hat am Mittwoch normal geöffnet. Die Aussichtsgondel bleibt bis auf weiteres geschlossen.

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Im Freizeitland Geiselwind im Landkreis Kitzingen sind mehrere Personen auf einer Aussichtsplattform stecken geblieben. Sie mussten von einem Hubschrauber gerettet werden. Verletzt wurde niemand.