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Hände halten einen Globus
© pa / dpa / Alf Jönsson

Autoren

Monika Haas
© pa / dpa / Alf Jönsson

Hände halten einen Globus

Die internationale Schulstreikbewegung ist mit voller Wucht in den bayerischen Klassenzimmern angekommen: Wenn jetzt nichts passiert, lernen wir für eine Zukunft, die es nicht mehr gibt. Für diese Überzeugung haben schon vergangenen Freitag Schüler den Unterricht verlassen. Für morgen haben sie ihre Protestaktionen in 64 deutschen Städten geplant, unterstützt wird die Aktion auch von Naturschutzverbänden.

Auf der Straße ab 10 Uhr

In München wollen ganze Klassen ab 10 Uhr ihre Schule verlassen und ab 11 Uhr am Geschwister-Scholl-Platz mit einer Kundgebung und Musik auf ihre Sorgen aufmerksam machen. Über hundert Teilnehmer haben sich über Social Media zusammengefunden, aber es könnten noch viel mehr werden.

Auch in Nürnberg engagieren sich an diesem Freitag viele junge Menschen, sie sind am Hauptmarkt verabredet, in Bayreuth versammeln sich die Demonstranten am Herkulesbrunnen. Sie und ihre Mitstreiter fordern den sofortigen Kohleausstieg und generell einen effektiven Klimaschutz.

Vorbild aus Schweden

Vorbild der Aktion ist die erfolgreiche Protestaktion der jungen Schwedin Greta Thunberg. Die heute 16-jährige Schülerin hatte wochenlang Freitags den Unterricht geschwänzt, um für ihre Zukunft und gegen die gegenwärtige Klimapolitik zu demonstrieren. Aus ihrer Sicht unternimmt die Politik nichts gegen den Klimawandel. Greta wurde weltweit berühmt und durfte auf der Weltklimakonferenz den Verantwortlichen erklären, dass ihre Politik die Zukunft der nächsten Generation gefährde.

Informationen zur Methodik von Civey finden auf Civey.com.