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Freistaat unterstützt Studien zum ÖPNV | BR24

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Ministerpräsident Markus Söder und Verkehrsminister Hans Reichhart haben die Zukunftspläne für den fränkischen ÖPNV in Nürnberg vorgestellt. Der Freistaat Bayern will den Ausbau auch in den Landregionen vorantreiben.

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Freistaat unterstützt Studien zum ÖPNV

Der Freistaat Bayern will den Ausbau des Öffentlichen Personen-Nahverkehrs vorantreiben. Deshalb haben Ministerpräsident Markus Söder und Verkehrsminister Hans Reichhart Förderbescheide in Millionenhöhe übergeben.

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Mit dem Geld sollen Studien gefördert werden, die prüfen sollen, ob und wie kleinere Verkehrsunternehmen den größeren Verkehrsverbünden beitreten können.

Ziele: Erreichbarkeit und Klimaschutz

"Wir müssen mehr für den ÖPNV tun. Ich glaube, dass das für die Erreichbarkeit zwischen Stadt und Land ganz entscheidend ist, aber auch aus Klimaschutzgründen", sagte Ministerpräsident Söder in Nürnberg. "Das Motto muss sein: Mehr Linien haben, sicherer auch in Nachtzeiten fahren können und billiger fahren können", so Söder. Für 13 Kommunen in Ober- und Unterfranken sowie den Landkreis Tirschenreuth in der Oberpfalz übernimmt der Freistaat rund 90 Prozent der Kosten für zwei Grundlagenstudien. Sie sollen zeigen, ob ein Beitritt der Kommunen zum Verkehrsverbund Großraum Nürnberg (VGN) beziehungsweise zum Verkehrsunternehmens-Verbund Mainfranken (VVM) sinnvoll und wirtschaftlich ist.

Flächendeckende Verkehrsverbünde

„Wir wollen, dass die weißen Flecken auf der Verbundlandkarte nach und nach verschwinden“, sagte Verkehrsminister Reichhart. Wenn alle Kommunen mitmachen, würden seiner Ansicht nach die Fahrgäste deutlich profitieren: Durch einheitliche Tickets, einheitliche Preise und eine Verbesserung der Mobilität. Einen Beitritt zum VGN wollen laut Staatsministerium in Oberfranken die Landkreise Coburg, Hof, Kronach, Kulmbach, Tirschenreuth, Wunsiedel sowie die kreisfreien Städte Coburg und Hof prüfen. Der Freistaat fördert die betreffende Studie mit 2,5 Millionen Euro. In Unterfranken wollen die Landkreise Bad Kissingen, Haßberge, Rhön-Grabfeld und Schweinfurt sowie die kreisfreie Stadt Schweinfurt dem VVM beitreten. Auch hierfür wird zunächst eine Grundlagenstudie durchgeführt, die der Freistaat mit 1,2 Millionen Euro bezuschusst.