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Freisinger Marienplatz versinkt in Meer aus Plastikmüll | BR24

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Ein Meer aus 3.000 Plastiksäcken hat den Freisinger Marienplatz bedeckt.

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Freisinger Marienplatz versinkt in Meer aus Plastikmüll

Ein "Meer" aus 3.000 Plastiksäcken hat den Freisinger Marienplatz bedeckt. Auch örtliche "Fridays for Future"-Aktivisten hatten für die Agenda 21-Aktion am Freitagmorgen die "gelben Säcke" eingesammelt und dicht auf dem Marienplatz ausgelegt.

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"Fridays for Future“-Aktivisten aus Freising haben sich gemeinsam mit der örtlichen Agenda 21 am Freitag in der Früh auf die Socken gemacht und in der Innenstadt die "gelben Säcke" eingesammelt. Die mit Plastik- und Verpackungsmüll gefüllten Säcke, hätten eigentlich turnusmäßig von einem Entsorgungsunternehmen abgeholt werden müssen.

Passanten reagieren geschockt auf die Menge Plastik

Die "Massen an Säcken" seien "unfassbar erschreckend" gewesen,  erzählte eine junge Helferin danach, "das hat uns ganz schön umgehauen". Mit der Aktion wollte die Freisinger "Agenda 21" - unterstützt auch von der Stadt Freising - vor Augen führen, welche enormen Müllmengen die Verbraucher produzieren. Viele Passanten reagierten schockiert und wurden nachdenklich. 

Drei Tipps für kleinere Müllberge

Manuela Gaßner, eine der Demonstrantinnen in Freising, gab Tipps, was jeder machen kann, um den Müllberg zu verkleinern: Getränke in regionalen Mehrwegbehältern kaufen, immer eine Einkaufstausche mitnehmen und auf Wegwerfartikel verzichten.

Nach dem Ende der Aktion sollten die "gelben Säcke" auf dem Freisinger Marienplatz von dem Entsorgungsunternehmen weggebracht werden.