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Freischankflächen in München: Wirte fordern Verlängerung | BR24

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Restauranttische in München (Symbolbild).

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    Freischankflächen in München: Wirte fordern Verlängerung

    Noch stehen in München vielen Gastronomen größere Freischankflächen zur Verfügung, zum Beispiel in Form von umgewandelten Parkplätzen. Ob diese jedoch bis in den Winter hinein verlängert werden, wird Ende September der Münchner Stadtrat entscheiden.

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    Bei Werner Hochreiter, dem Wirt vom "Hochreiter’s am Markt" in München, herrscht Unsicherheit darüber, wie es in den kommenden Monaten weitergeht.

    Das Problem ist die Besetzung der Innenräume, denn laut Hochreiter wollen viele Gäste auch trotz schlechten Wetters nicht reingehen. Er vermutet: Viele haben Angst. "Wir müssen zeigen, dass wir Hygienekompetenz haben, dann werden die Kunden auch wieder reinkommen“, meint Hochreiter.

    Zusätzliche Forderung: Heizstrahler und Windschutz

    Derzeit steht seiner Gastronomie noch eine vergrößerte Freifläche zur Verfügung. Dennoch hat er die gleiche Sitzplatzanzahl wie im vergangenen Jahr. Er schätzt, dass die auseinandergezogene Fläche ihm bis zu 90 Prozent des Umsatzes bringt, den er vorher hatte. Sein konkreter Wunsch an die Politik: das Weiterbetreiben der Freischankflächen.

    Dazu kommt noch, dass beispielsweise Heizstrahler, wenn nötig, angeschaltet werden dürfen oder auch Windschutze genehmigt werden. "Komponenten, die für jeden Gastronomen wichtig sind", so Hochreiter. Für ihn ist das ein Muss, damit die Gastronomie im Winter Geld verdienen könne.

    Stadtrat entscheidet Ende September über Freischankflächen

    Auch Daniela Ziegler, Kreisgeschäftsführerin des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes Dehoga Bayern in München, weiß, wie wichtig die Freischankflächen für die Gastronomen sind. "Wir sind mit allen Kommunen in Bayern im Gespräch", sagt sie. In München, in ihrem Zuständigkeitsbereich, wird der Stadtrat darüber Ende September entscheiden.

    "Wir fordern, dass diese Freischankflächen-Erweiterungen weiter in den Winter bestehen, damit die Gäste diese nutzen können und die Gastronomen weiterhin einen Umsatz generieren können." Daniela Ziegler, Kreisgeschäftsführerin des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes DEHOGA

    Gaststättenverband: Auch Innenbereiche sicher

    Gleichzeitig soll den Gästen aber auch vermittelt werden, dass es im Innenbereich der Gastronomie ebenfalls sicher ist. Laut Ziegler belegen dies auch die Ansteckungszahlen in der Hotellerie und Gastronomie. Sie plädiert auf einen "gesunden Mix aus Außen- und Innengastronomie."

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