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Eine Rolle Toilettenpapier an einem Auspuff eines Autos.

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    Polizei bittet "Freinachts-Scherzbolde" daheim zu bleiben

    Eigentlich ist es Brauch, in der Nacht auf den 1. Mai kreative und harmlose Scherze zu spielen. Daraus wird auch dieses Jahr nichts. Die Corona-Regeln zur Eindämmung der Pandemie gelten weiter - es gibt keine Ausnahmen.

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    Von
    • Michael Buchner
    • BR24 Redaktion

    Ausgangssperren und Kontaktbeschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie gelten auch bei der heutigen Freinacht. Wie das Polizeipräsidium Oberpfalz mitteilt, müssen deshalb auch die Scherze, die gerne in der Nacht auf den 1. Mai gespielt werden, erneut gänzlich unterbleiben.

    Polizei legt Augenmerk auf Freinachts-Treiben

    Die Polizei "appelliert an potenzielle Freinachts-Scherzbolde", zu Hause zu bleiben, sodass ein Einschreiten der Polizei erst gar nicht erforderlich wird. Denn die Beamten werden auch in diesem Jahr ein besonderes Augenmerk auf ein eventuelles Treiben legen. "In Teilen der Oberpfalz werden wir auch verstärkt Präsenz zeigen", so Polizeisprecher Florian Beck zum Bayerischen Rundfunk. Wie viele Beamte zusätzlich eingesetzt werden, könne man nicht sagen. Dies würden die Dienststellen selber entscheiden.

    Besonders Gruppenbildungen sollen unbedingt vermieden werden. Eltern sollen ihre Kinder nochmal für die Corona-Regeln sensibilisieren.

    Beliebte Streiche in der Freinacht

    Als Freinacht - oder Walpurgisnacht - wird die Nacht auf den 1. Mai bezeichnet. Sie wird von Jugendlichen gerne genutzt, um den Maibaum anderer Gemeinden zu stehlen. Besonders beliebt ist auch, Gartentüren auszuhängen oder Autos mit Rasierschaum zu besprühen.

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