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Freie Wähler wollen "Europa der starken Regionen und Nationen" | BR24

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Zwei Wochen vor der Europawahl haben sich die Freien Wähler klar zur Vielfalt in der Europäischen Union bekannt. Auf dem Landesparteitag in Amberg forderten Parteichef Aiwanger und Spitzenkandidatin Müller eine EU der starken Regionen und Nationen.

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Freie Wähler wollen "Europa der starken Regionen und Nationen"

Zwei Wochen vor der Europawahl sind heute die Freien Wähler zur Mitgliederversammlung in Amberg zusammengekommen. Im Mittelpunkt stehen Reden von Landeschef Aiwanger und Europa-Spitzenkandidatin Ulrike Müller, die die FW als "modernere CSU" sieht.

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Bei ihrem Parteitag in Amberg richten die Freien Wähler den Blick auf die Europawahl am 26. Mai. "Für ein Europa der starken Regionen und Nationen", lautet das Motto der Freien Wähler. Spitzenkandidatin Ulrike Müller ruft die Bürger dazu auf, wählen zu gehen. Schließlich spiele Europa für jeden Einzelnen in Bayern eine wichtige Rolle:

"80 Prozent der Gesetze werden in Brüssel gemacht, haben aber Auswirkungen auf unsere Menschen." Ulrike Müller

Die Außen- und Sicherheitspolitik, die Asylpolitik und die Energiepolitik müssten endlich auch europäisch angegangen werden, fordert Müller. Gerade bei der Energiepolitik sieht Müller dringenden Handlungsbedarf. Schließlich habe die EU vereinbart, bis 2030 vierzig Prozent der Emissionen abzubauen:

"Das bedeutet nicht, dass Deutschland eine CO2-Steuer einführen muss, sondern das bedeutet tatsächlich, dass wir den Emissionshandel als Ganzes ausweiten auf alle Faktoren, auf alle Sektoren und dann dementsprechend ein gerechtes System erreichen." Ulrike Müller

Die Allgäuerin Ulrike Müller ist derzeit die einzige Europaabgeordnete ihrer Partei. Sie sieht aber gute Chancen für ihre Partei, bald mehr Abgeordnete nach Brüssel und Straßburg schicken zu können. Die Freien Wähler betrachtet Müller als "modernere CSU". Ihre Partei mache eine pragmatische Politik und sei lösungsorientierter und bürgernäher, so Müller.

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Zwei Wochen vor der Europawahl sind heute die Freien Wähler zur Mitgliederversammlung in Amberg zusammengekommen. Im Mittelpunkt stehen Reden von Landeschef Aiwanger und Europa-Spitzenkandidatin Ulrike Müller, die die FW als "modernere CSU" sieht.