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Freibäder in Mittelfranken mit hohen finanziellen Verlusten | BR24

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Die Freibad-Saison geht zu Ende. Das Fazit fällt gemischt aus.

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Freibäder in Mittelfranken mit hohen finanziellen Verlusten

Viele mittelfränkische Freibäder schließen in der kommenden Woche – nach einer außergewöhnlichen Saison. Die Corona-Einschränkungen machen sich vor allem in großen finanziellen Verlusten bemerkbar. Dennoch fällt das Fazit zum Teil auch positiv aus.

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Von
  • Julia Demel

In sämtlichen Freibädern in Mittelfranken mussten die Besucherzahlen in der Saison 2020 stark beschränkt werden, bei gleichzeitig hohen Ausgaben für zusätzliches Personal und die regelmäßigen Reinigungen der Bäder. Unter dem Strich bleibt eine große finanzielle Belastung für die Betreiber.

Stadt Nürnberg muss Millionenverluste ausgleichen

Joachim Lächele, Leiter des Nürnberger Bäderbetriebs, zieht trotzdem insgesamt ein positives Fazit, denn für die Menschen – vor allem Familien – sei es enorm wichtig gewesen, zu öffnen. Den finanziellen Verlust beziffert er auf rund drei Millionen Euro zusätzlich zu dem Defizit von rund 6,5 Millionen Euro, das ohnehin in jedem Jahr anfällt. Die Verluste wird die Stadt ausgleichen müssen.

Ältere hatten Probleme mit Online-Buchung

In diesem Corona-Jahr gab es in den Nürnberger Freibädern etwa 155.000 Besucher – in einem durchschnittlichen Sommer sind es sonst rund 350.000 Besucher. Vor allem ältere Menschen hätten zum Teil Probleme mit dem Online-Buchungssystem gehabt. Auf der anderen Seite seien aber Familien mit kleinen Kindern über den geringeren Andrang in den Becken froh gewesen, so Lächele.

Einige Bäder in Mittelfranken blieben komplett geschlossen

In den zwei Erlanger Freibädern betrug der Besucherrückgang nach Angaben des Bereichsleiters, Matthias Batz rund 70 Prozent. Pro Tag konnten nur 750 Badegäste eingelassen werden, sonst sind es bis zu 6.000 am Tag. Besonders schwierig sei die Situation für das Training von Schwimmvereinen und das Schulschwimmen gewesen, das beides größtenteils eingestellt werden musste. Wegen der befürchteten finanziellen Verluste hatten manche Freibäder, beispielsweise in Feucht oder Röthenbach an der Pegnitz, in diesem Sommer gar nicht geöffnet.

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Für die städtischen Freibäder in Nürnberg geht eine ungewöhnliche Saison zu Ende. Besucher wurden nur schichtweise eingelassen. Dazwischen mussten Liegen und sanitäre Einrichtungen immer wieder desinfiziert werden.

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