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Frauenkirche: Ehrliche Finder geben über 20.000 Euro ab | BR24

© BR / Felix Hörhager

Türme der Münchner Frauenkirche

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    Frauenkirche: Ehrliche Finder geben über 20.000 Euro ab

    Ein Ehepaar aus Chemnitz hat am Mittwoch in der Münchner Frauenkirche einen Geldbeutel mit 23.315 Euro gefunden und zur Polizei gebracht. Wie sich herausstellte, gehörte das Geld, vermutlich die Reisekasse, einer Touristengruppe aus Südkorea.

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    Kurz vor elf Uhr entdeckten die 68-Jährige und ihr zwei Jahre älterer Ehemann auf einer Bank im hinteren Bereich der Kirche einen liegengelassenen Geldbeutel. Sie erwiesen sich als ehrliche Finder und gaben ihn in der nur wenige Meter entfernten Wache des Polizeipräsidiums München ab.

    700 Euro Finderlohn

    Die Polizei verständigte Mitarbeiter der Kirche über den sichergestellten Fund für den Fall, dass sich der Betroffene meldet. Genau das geschah auch: Der Reiseführer einer südkoreanischen Touristengruppe, die bereits auf dem Weg nach Stuttgart war, rief bei der Kirche an und beklagte den Verlust des Geldes.

    Auf der Wache konnte der 35-Jährige den Beamten glaubhaft darlegen, dass der Geldbeutel samt Inhalt der Reisegruppe gehörte. Die Polizei zog den gesetzlichen Finderlohn für das Ehepaar aus Chemnitz ab, in diesem Fall 700 Euro, und händigte die Restsumme dem vermutlich überglücklichen Südkoreaner aus.

    Warum die asiatischen Besucher so viel Bargeld mit sich führten, ist nicht bekannt.