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Frauenpower im Kampf gegen den Borkenkäfer. Zwei Schwestern in Oberehesberg meistern die Aufarbeitung von Käfern in ihrem Wald.

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Frankenwald: Zwei Schwestern kämpfen gegen den Borkenkäfer

Aus Bayern und den Nachbarländern kommen Holzarbeiter in den Frankenwald, um die Schäden des Borkenkäfers einzudämmen. Viele Waldbesitzer geben den Kampf gegen den Käfer ganz auf. Das geht nicht, sagen zwei Schwestern, die ihr Erbe retten wollen.

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Von
  • Ulrich Detsch
  • BR24 Redaktion

Förster Florian Beierwaltes hat ein Problem: Der Borkenkäfer frisst die Wälder vor allem im Frankenwald kaputt. Befallene Bäume müssten dringend aus dem Wald geschafft werden, aber immer öfter tun die Privatwaldbesitzer nichts. Doch wer einen Wald erbt, muss ihn auch pflegen, das ist gesetzlich verankert. Das gilt für die Bekämpfung von Schädlingen und für die Sicherheit entlang von Wegen.

Förster hilft zwei Schwestern im Kampf gegen den Borkenkäfer

Die Schwestern Schlick und Vogler in Oberehesberg im Landkreis Kulmbach gehen dieser Pflicht verantwortungsbewusst nach. Die zwei Schwestern haben einen Wald geerbt und damit eine Menge Sorgen und Arbeit. Käfer fressen ihnen kaputt, was sie von Kindesbeinen an als wertvoll schätzten. Mit Förster Beierwaltes zusammen wählen sie Bäume aus, die dringend aus dem Wald müssen, um die Käfervermehrung einzudämmen.

Viel Brennholz im Frankenwald

Für die Käferbekämpfung bekommen die Schwestern vom Staat eine Entschädigung – allerdings nur, wenn sie die befallenen Bäume gleich zu Brennholz aufarbeiten. Das verkaufen sie zurzeit allerdings nicht: die Preise sind zu schlecht. Immerhin können die beiden Schwestern ihre eigene Stube mit Käferholz wärmen.

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