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Frankenwald-Gemeinde wird zur Hochburg der Satirepartei | BR24

© picture alliance/Christoph Hardt

Die Satirepartei "Die Partei" ist in Geroldsgrün (Lkr. Hof) zur Kommunalwahl zugelassen worden.

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    Frankenwald-Gemeinde wird zur Hochburg der Satirepartei

    In dem 2.700 Einwohner starken Geroldsgrün hat der Wahlausschuss die Satirepartei "Die Partei" zur Kommunalwahl zugelassen. Im Vorfeld hatten dafür genügend Bürger unterschrieben. Jetzt gibt es eine Liste und einen Bürgermeisterkandidaten.

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    Die kleine Frankenwald-Gemeinde Geroldsgrün (Lkr. Hof) entwickelt sich im Vorfeld der Kommunalwahl zu einer Hochburg der Satirepartei "Die Partei". Neben der Stadt Bamberg kann die Gruppierung auch in der 2.700 Einwohner starken Gemeinde erstmals mit einem eigenen Bürgermeisterkandidaten und einer Gemeinderatsliste zur Kommunalwahl in Oberfranken antreten.

    Fast 100 Bürger unterschreiben für "Die Partei"

    Wie der Wahlausschuss der Frankenwald-Gemeinde auf Anfrage des Bayerischen Rundfunks mitteilt, hat die Satire-Partei 97 Unterstützer-Stimmen bekommen, 60 waren notwendig. Außer dem Kandidaten Fabian Köstner treten in Geroldsgrün noch Stefan Münch für die CSU und Mathias Menger für die Gruppierung "Bürger für Bürger" zur Bürgermeisterwahl an.

    "Jeder 100. Einwohner von Geroldsgrün ist aktives Parteimitglied", so Andreas Hartmann, oberfränkischer Bezirksvorsitzender der Satirepartei "Die Partei"

    In Coburg und Münchberg reicht es nicht für "Die Partei"

    Auch in Bamberg schickt die Satirepartei nach Hartmanns Angaben einen OB-Kandidaten ins Rennen, außerdem tritt sie in Bamberg und Baunach (Lkr. Bamberg) jeweils mit einer Kandidatenliste an. Dagegen hat "Die Partei" in Coburg und Münchberg nicht genügend Unterstützer gefunden. Auch in der Geroldsgrüner Nachbarkommune Naila tritt ein Mitglied der Partei "Die Partei" als Bürgermeisterkandidat an – allerdings auf der Liste der "Aktiven Bürger".