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Franken89: Keine Einreise ohne Visum von West nach Ost | BR24

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19. November 1989, die Grenze zwischen Deutschland Ost und West ist gefallen. Tausende Trabbis stauen sich aus Südthüringen auch nach Unterfranken hinein. Von West nach Ost bleibt es vor 30 Jahren aber noch langwierig und kompliziert.

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Franken89: Keine Einreise ohne Visum von West nach Ost

19. November 1989, die Grenze zwischen Deutschland Ost und West ist gefallen. Tausende Trabbis stauen sich aus Südthüringen auch nach Unterfranken hinein. Von West nach Ost bleibt es vor 30 Jahren aber noch langwierig und kompliziert.

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Auch am 19. November standen viele hundert Menschen aus Unterfranken entlang der Straße, die am Grenzübergang Eußenhausen-Meiningen aus der DDR herunterführt. Sie applaudieren, sie klopfen auf die Dächer der Trabbis. DDR- Bürger bekamen in Sekundenschnelle von den DDR-Grenzern einen Stempel in den Pass und konnten hinüber in den Westen.

Von West nach Ost ging nichts

In umgekehrter Richtung war dies weniger einfach. Wer kein Tagesvisum hatte, den ließen die Grenzpolizisten in der DDR nicht weiter. Grenzen- und Visa-los in beide Richtungen wurde die innerdeutsche Grenze erst am 23. Dezember. Zu Weihnachten 1989 war das für viele Deutsche in Ost und West dann das größte Geschenk. Eberhard Schellenberger erinnert in seinem Hörfunkbeitrag an diese aufregende, aber auch verwirrende Zeit.