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Bisher war der Hofer Schauspieler Andreas Leopold Schadt Kommissar Fleischer im Tatort aus Franken. Im nächsten Krimi ist er nicht mehr dabei.

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Franken-Tatort: Künftig ohne Andreas Leopold Schadt

Andreas Leopold Schadt, der den Kommissar Fleischer im Tatort aus Franken gespielt hat, verlässt das Schauspieler-Ensemble der Mordkommission Franken. Er sucht andere Herausforderungen.

Von
Heike WolfHeike Wolf
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Andreas Leopold Schadt ist Oberfranke, geboren und aufgewachsen in Hof. In seiner Rolle im Tatort aus Franken als Kommissar Sebastian Fleischer liebt er es, mit seiner Kollegin Wanda Goldwasser zu flirten. Typisch für ihn ist seine "geradezu militante Unaufgeregtheit" in den fränkischen Krimis. Auf eine geregelte Arbeitszeit legt er großen Wert. So liest sich jedenfalls das Profil seiner Rolle. Jetzt will er sich neu orientieren und aus dem Team der Mordkommission Franken ausscheiden. "Ich war nicht mehr so zufrieden mit meinem Einsatz", sagte Schadt im Gespräch mit dem Bayerischen Rundfunk. Nach mehreren Gesprächen und Überlegungen habe er sich nun entschlossen, zu gehen.

Schade, dass Schadt geht

Die zuständige BR-Tatort-Redakteurin Stephanie Heckner war von der Entscheidung überrascht. "Wir bedauern, dass Andreas Leopold Schadt nicht mehr beim Tatort aus Franken dabei sein wird und hätten seine Figur gern länger gehalten. Doch wir verstehen auch, dass er sich neue Herausforderungen wünscht. Wir danken ihm herzlich für die acht Tatorte aus Franken, in denen er als Fleischer mitgespielt hat, und wünschen ihm das Beste für seine schauspielerische Zukunft."

Andreas Leopold Schadt orientiert sich neu, will nun das eine oder andere ausprobieren. "Da bin ich für alles unterwegs, natürlich auch noch vor der Kamera. Hab da ein paar Formate, mache auch viel Werbung und lass mich jetzt einfach auch ein bisschen überraschen. Und bin auch für alle fränkischen Formate zu haben", sagt er.

Ein wenig Wehmut bleibt

Schadt gibt aber auch zu, dass ihm das Team und das Drumherum beim Tatort aus Franken fehlen werden: "Der Rummel, der immer so um den Tatort war, das war schon auch immer schön." Die Figur Sebastian Fleischer wird künftig nicht eins zu eins ersetzt werden. Fleischers Arbeit muss erst mal Wanda übernehmen. "Als Typ ist Fleischer eh nicht zu ersetzen. Dafür ist er zu markant", so Stephanie Heckner.

Schadts große Spielfreude überzeugte

Beim Casting für den ersten Tatort aus Franken konnte die Redaktion Andreas Leopold Schadts Spielfreude nicht widerstehen, obwohl das Ensemble eigentlich schon recht groß war, sagt Stephanie Heckner. Manche Figuren würden wegen der Größe des Ensembles im Film mal mehr oder weniger ins Spiel kommen. Das sei auch gar nicht anders zu handhaben, denn die Bildschirmzeit unter allen gleichmäßig aufzuteilen, würde zu lauter Nebensträngen führen und die eigentliche Erzählung geriete aus dem Fokus.

Großer Cast beim Franken-Tatort

Beim Start des Tatort aus Franken 2015 war ein vergleichsweise großes Figuren-Ensemble angetreten mit drei fränkischen Schauspielern: die beiden Kriminalkommissare Wanda Goldwasser (Eli Wasserscheidt) und Sebastian Fleischer (Andreas Leopold Schadt) sowie der Leiter der Spurensicherung Michael Schatz (Matthias Egersdörfer). Die drei Franken sind Teil des Teams um die Mordkommission Franken mit den beiden Kriminalhauptkommissaren Paula Ringelhahn (Dagmar Manzel) und Felix Voss (Fabian Hinrichs).

Die Tatorte aus Franken kommen beim Publikum gut an. Bereits der erste war sehr erfolgreich: "Der Himmel ist ein Platz auf Erden" wurde im April 2015 im Ersten ausgestrahlt und hatte hervorragende Einschaltquoten: 12,11 Millionen Zuschauern bundesweit und einen Marktanteil von 33,7 Prozent.

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