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Fränkische Kirschbauern hoffen auf milde Temperaturen und Regen | BR24

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Kirschblüte

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Fränkische Kirschbauern hoffen auf milde Temperaturen und Regen

Die knapp 2.000 Kirschbauern in der Fränkischen Schweiz hoffen auf einen besseren Wetterverlauf als im vergangenen Jahr. Wegen der warmen Witterung habe die Kirschblüte in diesem Jahr früher als sonst begonnen.

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Auch wenn es im März recht warm war: Die kalten Nächte der vergangenen Woche haben bereits leichte Frostschäden verursacht, sagt Kirschbauer Thomas Wolf. Im Kirschendorf Kalchreuth nördlich von Nürnberg muss er deshalb täglich seine Plantage kontrollieren.

Regen und warme Nächte

Er wünscht sich vor allem viel Regen und frostfreie Nächte, dann könnte die Kirschernte im größten zusammenhängenden Anbaugebiet in Europa deutlich besser ausfallen als im vergangenen Jahr.

"Baumausfälle hatten wir zum Glück noch nicht. Wir werden dann sehen, wie die Fruchtqualität ist, wenn die Früchte ausgebildet sind, wenn die Kirschen wirklich am Baum hängen." Thomas Wolf, Kirschbauer aus Kalchreuth

Trockenes Wetter gefährdete Ernte

Viele Kirschbauern in der Fränkischen Schweiz kämpfen noch immer mit den Folgen der extremen Trockenheit von 2018. Sie mussten in diesem Winter vertrocknete Äste und sogar ganze Bäume entfernen, so Wolf.

Weiße Pracht erwartet

In den kommenden sieben bis zehn Tagen sollen die rund 200.000 Kirschbäume in der Fränkischen Schweiz ihre weiße Pracht vollends entfalten. Vor allem im Unterland haben viele Bäume bereits die Vollblüte erreicht.