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Die deutsche Fachwerkstraße wird künftig auch durch Franken führen. Elf Orte wollen gemeinsam eine sogenannte Regionalstrecke ausarbeiten. Diese soll das fränkische Fachwerk mit seinen typischen Verzierungen und Schmuckelementen präsentieren.

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Fränkische Fachwerkstraße wird in Bad Windsheim gegründet

Im Bad Windsheimer Kur- und Kongress-Center findet heute die Gründungsversammlung der Fränkischen Fachwerkstraße statt. Das Motto der teilnehmenden Kommunen lautet "Fachwerk verbindet".

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Von
  • Laura Grun

Definitiv dabei sind Bad Windsheim, Seßlach, Ebern, Marktbreit Untermerzbach und Ochsenfurt. Außerdem haben auch Cadolzburg, Baunach, Königsberg in Bayern und Marktzeuln eine Mitgliedschaft beantragt, sagt eine Sprecherin der Deutschen Fachwerkstraße auf BR-Anfrage weiter. Wie viele Kommunen am Ende bei dem Bündnis mitmachen, werde sich final aber erst nach der Sitzung entscheiden. Denn es haben sich mehr als 20 Vertreter für die heutige Gründungsversammlung in Bad Windsheim angemeldet.

Kulturelles Erbe des Fachwerks erhalten

Unter dem Motto "Fachwerk verbindet" haben sich inzwischen mehr als 100 Fachwerkstädte in ganz Deutschland zusammengeschlossen, um sich gemeinsam zu präsentieren. Ihr Ziel ist es, das kulturelle Erbe des Fachwerks zu erhalten. Die Tourismusroute führt durch zahlreiche Bundesländer und will dabei die verschiedenen Arten des Fachwerkbaus zeigen. Jede Region erstellt dabei ein individuelles Konzept, wie das Thema Fachwerk umgesetzt werden soll. So kann die Strecke mit dem Auto, dem Rad, per Bahn oder mit dem Wohnmobil erkundet werden.

Mehr als 3.900 Kilometer durch Deutschland und die Region

Die Deutsche Fachwerkstraße wurde 1990 ins Leben gerufen und erstreckt sich von der Elbe im Norden über die Oberlausitz im östlichen Sachsen bis hin zum Bodensee im Süden. Mit der rund 3.900 Kilometer langen Ferien- und Kulturstraße soll die Fachwerkkunst einer großen Öffentlichkeit bekanntgemacht und so der Tourismus in den Mitgliederstädten gefördert werden, so die Sprecherin weiter.

Diesen Effekt erhofft sich auch Bad Windsheims Erster Bürgermeister Jürgen Heckel (WIR). Mit solch einer Fachwerkstraße solle die ganze Region vorangebracht werden, betont Heckel. Auch Mike Bernasco, Kurdirektor der Therme, verspricht sich viel. Dem Bayerischen Rundfunk sagte er, dass Besucher dadurch künftig noch einen Grund mehr haben, nach Bad Windsheim zu kommen und die schöne Altstadt zu besichtigen.

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