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Symbole der Religionen

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    Forschungszentrum für Interreligiöse Diskurse in Erlangen

    In Erlangen ist das Bayerische Forschungszentrum für Interreligiöse Diskurse eröffnet worden. Dort soll wissenschaftlich gegen Antisemitismus, Extremismus und Rassismus vorgegangen werden. Und es soll den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken.

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    Von
    • Jonas Miller
    • Julia Hofmann

    Das Bayerische Forschungszentrum für Interreligiöse Diskurse (BaFID), das an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) angesiedelt ist, soll den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken. Laut einer Mitteilung der FAU werden hier Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den drei Religionen Judentum, Christentum und Islam offengelegt und es werde auf gegenseitige Verständigung hingewirkt. So soll aus wissenschaftlicher Perspektive gegen Antisemitismus, Extremismus und Rassismus vorgegangen werden.

    Uni leistet damit wertvollen Beitrag für Gesellschaft

    Bei der virtuellen Eröffnungsveranstaltung haben der Bayerische Integrationsminister Joachim Herrmann und Wissenschaftsminister Bernd Sibler (beide CSU) gesprochen. Für Herrmann sei es ein "echtes Herzensanliegen", das BaFID zu eröffnen. Die Uni Erlangen leiste damit einen "sehr kostbaren Beitrag dessen Bedeutung weit über die Wissenschaft hinausgeht". Laut Herrmann müsse sich jeder Einzelne gegen "Hass, Hetze und Extremismus" stellen.

    Missverständnisse aufklären, Konflikte vermeiden

    Wissenschaftsminister Bernd Sibler schlug in seiner Eröffnungsrede einen Bogen zur aktuellen Corona-Krise. So würde die Pandemie auch zu Spannungen und Verwerfungen führen. Dabei sei es nun wichtig "Unterschiede nicht zur Trennlinie, sondern zu einem fruchtbaren Dialog zu machen". Dadurch sollen Missverständnisse aufgeklärt und Konflikte vermieden werden. Der Freistaat fördert das heute eröffnete Zentrum mit 860.000 Euro. Laut Herrmann sei das ein finanzielles Zeichen der Staatsregierung für mehr Miteinander und Solidarität

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