Zurück zur Startseite
Bayern
Zurück zur Startseite
Bayern

Forscher suchen Ursachen für das Buchensterben | BR24

© BR

Die Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF) startet ein Forschungsprojekt zum Absterben der Buchen in nordbayerischen Wäldern. Zwei Waldstücke in Oberfranken und Unterfranken will die LWF näher beobachten.

Per Mail sharen
Teilen
  • Artikel mit Audio-Inhalten

Forscher suchen Ursachen für das Buchensterben

Was kann man gegen das Sterben von Buchen tun? Die Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft startet dazu ein Forschungsprojekt in Nordbayern. Zwei Waldstücke in Oberfranken und Unterfranken nimmt die LWF dabei genauer ins Visier.

Per Mail sharen
Teilen

Es geht um Waldflächen südwestlich von Würzburg und um Flächen rund um Ebrach im Landkreis Bamberg. Dort will die Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF) die Buchenbestände näher beobachten. Die Forscher wollen auf diesem Weg herausfinden, was gegen das Absterben der Bäume unternommen werden kann.

LWF will Bäume automatisch erfassen

"BeechSAT" lautet der Name des Forschungsprojekts. Wie das Bayerische Landwirtschafts- und Forstministerium mitteilt, will die LWF mit Hilfe von Satelliten- und Luftbildern ein Verfahren entwickeln, um abgestorbene Buchen in Bayern automatisch erfassen zu können. Die Forscher wollen dann vor allem mittels Boden- und Klimadaten ableiten, welche Faktoren das Absterben der Bäume begünstigen. Die beiden Test-Waldstücke in Ober- und Unterfranken haben eine Gesamtgröße von 17.500 Hektar.

Buchen leiden unter anderem unter Trockenheit

"Wir müssen den aktuellen Schäden in Nordbayern auf den Grund gehen", sagt Landwirtschaftsministerin Kaniber, "die Buche kommt in den anderen Teilen unseres Landes gut mit den Auswirkungen des Klimawandels zurecht." In einigen Regionen Nordbayerns sterben unter anderem wegen der Trockenheit Buchenbestände. Den Bäumen fällt jedoch eine wichtige Rolle beim Umbau der Wälder zu klimastabilen Mischwäldern zu, sagt Kaniber. Das Projekt der LWF kostet rund 100.000 Euro. Das Landwirtschafts- und Forstministerium fördert es mit rund 85 Prozent der Summe.