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Forderung nach mehr Manpower für Erlanger Klimaschutz | BR24

© BR/Leon Baatz

Klimainitiativen fordern, dass die Stadt Erlangen mehr als 50 neue Stellen schafft, sonst wäre der Klimaschutzfahrplan nicht einzuhalten.

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    Forderung nach mehr Manpower für Erlanger Klimaschutz

    In einem offenen Brief haben Umweltinitiativen aus Erlangen mehr als 50 neue Stellen für den Klimaschutz bei der Stadt Erlangen gefordert.

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    Von
    • Michael Reiner

    Nur mit deutlich mehr Personal könnten die Ziele des Klimaschutzfahrplans umgesetzt werden, die der Stadtrat Ende vergangenen Jahres beschlossen hat, heißt es in dem offenen Brief. Die Stadt Erlangen will noch vor dem Jahr 2030 klimaneutral werden. Sie will dafür in den kommenden fünf Jahren 100 Millionen Euro ausgeben.

    Klimafahrplan soll kein "Rohrkrepierer werden"

    Aus Sicht der Organisationen, die sich zur Initiative "Klimaentscheid Erlangen" zusammengeschlossen haben, sei die Umsetzung vieler Klimaschutzmaßnahmen jedoch schon bisher am Personalmangel in der Stadtverwaltung gescheitert. Damit der Klimafahrplan nicht zum "Rohrkrepierer" werde, sei es deshalb unumgänglich, jetzt mindestens 49 neue Stellen im Rathaus mit Bezug zu Klimaschutz und Klimaanpassung zu schaffen.

    Stellen auch für Öffentlichkeitsarbeit gefordert

    Zudem müssten noch drei weitere Stellen für die Öffentlichkeitsarbeit rund um den Klimaschutzfahrplan bewilligt werden. Dies sei im städtischen Stellenplan, den der Stadtrat bei den Haushaltsberatungen am Donnerstag (14.01.2021) diskutiert, jedoch nicht gewährleistet, kritisiert die Initiative.

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