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Flutpolder: Passauer Kreistag will nicht locker lassen | BR24

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© BR/Martin Gruber

Das Thema Hochwasserschutz beschäftigt nach wie vor die Politiker im Raum Passau. Im Kreisausschuss des Landkreises Passau wurde das Nein der Staatsregierung zu drei Flutpoldern an der Donau scharf kritisiert.

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Flutpolder: Passauer Kreistag will nicht locker lassen

Das Thema Hochwasserschutz beschäftigt nach wie vor die Politiker im Raum Passau. Im Kreisausschuss des Landkreises Passau wurde das Nein der Staatsregierung zu drei Flutpoldern an der Donau scharf kritisiert.

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Passaus Landrat Franz Meyer (CSU) fordert, dass Niederbayern durch die Änderungen der Hochwasserschutzpläne auf keinen Fall schlechter gestellt werden dürfe. Im Gespräch mit dem BR sagte Meyer, dass der Kreistag eine entsprechende Resolution auf den Weg bringen werde.

"Wir lassen in dieser Sache auf keinen Fall locker, werden den neuen Umweltminister Thorsten Glauber von den Freien Wählern nach Niederbayern einladen und auf unsere Belange noch einmal deutlich hinweisen." Franz Meyer, Landrat Passau

Er setze auch auf die Solidarität der kommunalen Familie, so Meyer weiter, mit Hinweis auf die Ankündigung der Stadt Bogen, gegen die geplanten Polder Parkstetten-Reibersdorf notfalls vor Gericht zu ziehen.

Parteiübergreifende Empörung

Die Ankündigung der Staatsregierung, auf Flutpolder verzichten zu wollen, stößt parteiübergreifend auf heftige Kritik. Auch Eike Hallitzky, der Landeschef der Grünen, ließ bei der Kreisausschusssitzung seinem Unmut gegen Freie-Wähler-Chef Hubert Aiwanger freien Lauf: So blöd könne man doch gar nicht sein, um nicht zu erkennen, dass Retentionsflächen Hochwasser bremsen, wird Hallitzky zitiert, der aus Neuburg bei Passau stammt. Nächster Schritt ist die Resolution – für Polder und weitere Maßnahmen an den Nebenflüssen. Die wird der Passauer Kreistag am 10. Dezember verabschieden.