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Flutopfer bleiben wohl auf Schäden sitzen | BR24

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Hochwasser in Michelau

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    Flutopfer bleiben wohl auf Schäden sitzen

    Rund vier Wochen, nachdem ein schweres Unwetter über Unterfranken gezogen ist, ziehen für zahlreiche Flutopfer im Landkreis Schweinfurt noch einmal schwarze Wolken auf. Denn für die Betroffenen gibt es wohl keine Entschädigung.

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    Rund einen halben Meter hoch waren die Flutwellen, die am 13. Juni die Gemeinden Dingsolshausen und Michelau überschwemmte.

    Das Wasser lief in Keller und Gärten. Insgesamt waren rund 30 Anwesen betroffen, den Schaden beziffert Michelaus Bürgermeister Siegfried Ständecke auf etwa 200.000 Euro.

    Bürgermeister wünscht sich besseren Hochwasserschutz

    Allerdings werden viele Betroffene auf ihren Schäden sitzen bleiben, denn laut Ständecke würden nur die wenigsten Versicherungen bezahlen. Deshalb haben zahlreiche Bürger entsprechende Anträge beim Bayerischen Entschädigungsfonds gestellt. Ob daraus Geld in den Steigerwald fließen wird, ist unklar.

    Auf staatliche Hilfe hofft der Bürgermeister auch, was einen besseren Hochwasserschutz im Bereich des Bürgerwaldes Gerolzhofen betrifft - bisher jedoch vergeblich.

    Das Hochwasser wird als Jahrhunderthochwasser eingestuft. In Dingolshausen wurde der bislang höchste Pegel an der Volkach gemessen.