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Flugzeug-Unglück 1958: Gedenk-Vitrine für die Opfer | BR24

© BR/ Viktor Schacherl

Grundsteinlegung der Gedenk-Vitrine mit dem Vorstand des FC Bayern

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    Flugzeug-Unglück 1958: Gedenk-Vitrine für die Opfer

    Vor 62 Jahren kamen bei einem Flugzeugunglück am damaligen Flughafen München-Riem 23 Menschen ums Leben, darunter acht Spieler des englischen Fußballvereins Manchester United. Am Nachmittag wurde der Grundstein für eine Gedenk-Vitrine gelegt.

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    Am 6. Februar 1958 sind bei einem Flugzeugunglück am Flughafen München-Riem 23 Menschen gestorben. Unter den Opfern waren acht Spieler des Fußballvereins Manchester United aus England.

    Am heutigen Jahrestag wurde daran mit einer Kranzniederlegung erinnert. Außerdem ist der Grundstein für eine Gedenk-Vitrine gelegt worden.

    Tragischer Unfall auf dem Münchner Flugplatz

    Vor genau 62 Jahren ist die ManU-Mannschaft ist auf dem Heimweg von einem Europapokalspiel in Belgrad. Das Flugzeug muss zum Auftanken in Riem zwischenlanden – und danach den Start auf der zugeschneiten Piste zweimal abbrechen. Dann, beim dritten Versuch, rast die Maschine durch den Flughafenzaun, kracht mit der Tragfläche gegen ein Haus, bleibt schließlich völlig zerstört liegen.

    Tote und Verletzte in der zerstörten Maschine

    © picture alliance / Klaus-Dieter Heirler

    Die Chartermaschine der BEA vom Typ "Elizabethan" nach dem Unglück am Flughafen München-Riem.

    Bei dem Unglück sterben 23 Menschen, 21 weitere werden verletzt. Über die Unglücksursache ist man sich bis heute nicht einig. Für das deutsche Luftfahrtamt war die Eisschicht auf den Flugzeug-Tragflächen schuld – und damit auch der englische Flugkapitän. Eine englische Untersuchungskommission machte den Matsch auf der Rollbahn verantwortlich.

    Nach Truderinger Gedenkstein entsteht Gedenk-Vitrine

    Seit 2004 erinnert ein Gedenkstein auf dem Manchesterplatz in München-Trudering an das Unglück. Regelmäßig kommen Fans dorthin und legen Briefe, Bilder oder auch Schals nieder. Der Fanclub "Red Docs Munich" sammelt die Gegenstände ein und bewahrt sie auf. Ein Teil der Erinnerungsstücke soll künftig in einer Vitrine ausgestellt werden. Der Grundstein dafür wurde am Donnerstag unter anderem von der Stadt München und dem FC Bayern-Vorstandsvorsitzenden Karl-Heinz Rummenigge gelegt.