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Flughafen Nürnberg: Erste Maschine nach Corona-Pause hebt ab | BR24

© BR/Philipp Kimmelzwinger

Der Albrecht-Dürer-Airport Nürnberg nimmt nach der Corona-Pause seinen Betrieb wieder auf. Am Montag (15.06.20) ist der erste Passagierflug.

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    Flughafen Nürnberg: Erste Maschine nach Corona-Pause hebt ab

    Für die meisten europäischen Länder wird heute die Reisewarnung aufgehoben. Am Flughafen Nürnberg hebt deshalb das erste Passagierflugzeug nach der Corona-Pause ab. Von Normalität ist der Airport aber weit entfernt.

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    Von
    • Karin Goeckel
    • Florian Weber

    Wochenlang war es am Nürnberger Flughafen so ruhig, dass die Airport-Falken in Ruhe ihre Jungen aufziehen konnten. Zum ersten Mal überhaupt hatte das Wanderfalken-Pärchen Nachwuchs. Und auch wenn am Montagvormittag das erste Mal seit Wochen ein kommerzielles Passagierflugzeug startet, wird es am Albrecht-Dürer-Flughafen zunächst relativ ruhig bleiben. Um 11.45 hebt eine Maschine der Fluglinie KLM mit Zielflughafen Amsterdam ab. Dazu werden Bayerns Finanzminister Albert Füracker (CSU) und Nürnbergs Oberbürgermeister Marcus König (CSU) erwartet.

    Nur drei Flugverbindungen am ersten Tag

    Von Normalität ist der Nürnberger Flughafen noch weit entfernt. Am ersten Tag nach der Corona-Pause sind lediglich drei Passagierflüge geplant. Neben dem KLM-Flug nach Amsterdam sind Verbindungen von Wizzair nach Kiew und von AirSerbia nach Nis geplant. Andere Fluglinien warten noch ab. Ryanair etwa will erst im Juli den Betrieb am Albrecht-Dürer-Airport wiederaufnehmen und beliebte Urlaubsziele wie Mallorca oder Alicante ansteuern.

    Fluggäste müssen strenge Sicherheitsvorkehrungen einhalten

    Alle Passagierflüge sind von strengen Sicherheitsvorkehrungen begleitet. Der Airport Nürnberg hat ein Sicherheitskonzept für den Neustart am Flughafen erarbeitet und umgesetzt. Dazu gehören unter anderem Plexiglasscheiben zum Schutz der Mitarbeiter, zusätzliche Desinfektionsspender und Bodenmarkierungen für den Sicherheitsabstand. Außerdem ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes auf dem gesamten Gelände Pflicht. Die Grenzpolizei wird verstärkt patroullieren und überprüfen, ob die Vorschriften eingehalten werden.

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