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Flughafen München: Auswirkungen des Vorfalls gering | BR24

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Nach der Sicherheitspanne am Flughafen München mussten keine Flüge annulliert werden und es gab nur wenige Verspätungen. Das teilte ein Sprecher mit. Ein Passagier war statt durch die Sicherheitskontrolle durch eine alarmgesicherte Tür gegangen.

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Flughafen München: Auswirkungen des Vorfalls gering

Nachdem am Freitag erneut ein Passagier eine Notfalltür am Münchner Airport geöffnet hat, muss dieser keine strafrechtlichen Konsequenzen befürchten. Noch unklar ist, was dem Spanier droht, der im August Sicherheitsalarm ausgelöst hatte.

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Erneut ist es am Freitag zu einem Vorfall am Münchner Flughafen gekommen: Wieder geriet ein Passagier unkontrolliert in den Sicherheitsbereich. Die Auswirkungen sind diesmal jedoch gering: Kein Flug musste annulliert werden, und es gab kaum Verspätungen, erklärte ein Flughafensprecher. Der Flugverkehr läuft längst wieder normal, die Teilsperrung am Flughafen München wurde nach 8 Uhr wieder aufgehoben.

Passagier gerät unkontrolliert in den Sicherheitsbereich

In zwei Bereichen des Terminals 1 waren Abflüge für etwa eine Stunde gestoppt worden. Ein Passagier war heute früh durch eine alarmgesicherte Tür gegangen und nicht - wie erforderlich - durch die Sicherheitskontrolle. Die Bundespolizei musste danach alle Passagiere in den betreffenden Bereichen erneut kontrollieren. Ob der Verursacher der Situation ermittelt ist, wollte die Bundespolizei auf BR-Anfrage zunächst nicht bestätigen.

Ähnlicher Vorfall vor zwei Wochen

Erst vor zwei Wochen war ein Fluggast am Münchner Flughafen vor der Einreisekontrolle durch eine Notausgangstür in einen Bereich gelangt, in den nur kontrollierte Passagiere dürfen. Der Spanier war aus Thailand nach München geflogen und wollte in München in einen Flieger nach Madrid umsteigen. Folge: Rund 200 Flüge wurden abgesagt, fast 25.000 Reisende waren betroffen.

Spanischer Tourist muss eventuell mit Konsequenzen rechnen

Nach Angaben eines Polizeisprechers werden gegen den Spanier Ermittlungen wegen schweren Missbrauchs von Notrufen und Verstoß gegen das Luftverkehrsgesetz geführt. Der Fall wird an die Staatsanwaltschaft Landshut übergeben.

Auch die Frage nach einem möglichen zivilrechtlichen Schadenersatzanspruch gegen den spanischen Touristen wird vom Flughafen München noch geprüft.