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Flüchtlingspolitik verliert laut BR-BayernTrend an Gewicht | BR24

© pa/Dpa/Karl-Josef Hildenbrand

Die Pforte des Ankerzentrums Schweinfurt.

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    Flüchtlingspolitik verliert laut BR-BayernTrend an Gewicht

    Die Flüchtlingspolitik bleibt laut BR-BayernTrend für die Bayern wichtig, verliert aber an Gewicht. An Bedeutung gewinnen die Themen Umwelt und Verkehr. Insgesamt hat sich die Grundstimmung im Freistaat seit der Landtagswahl sichtbar aufgehellt.

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    Auf die Frage nach den derzeit wichtigsten Problemen in Bayern thematisieren aktuell 37 Prozent (-7 Punkte zu September) Aspekte von Einwanderung und Integration. Damit werden Migrationsfragen seltener benannt als noch im Wahljahr 2018.

    Während die Zuwanderung aus Sicht der Bayern an Gewicht verloren hat, betrifft jede fünfte Nennung (20 Prozent, +1) weiterhin die Schul- und Bildungspolitik. Wohn- und Mietfragen beschäftigen gut jeden sechsten Bayern (16 Prozent, -6).

    Infrastruktur und Umweltschutz stärker im Fokus der Bayern

    Stärker ins Bewusstsein gerückt sind Fragen der Verkehrs- und öffentlichen Infrastruktur (16 Prozent, +6) sowie Umwelt- und Klimaschutzaspekte (13 Prozent, +3). Jeweils knapp jeder Zehnte (jeweils 9 Prozent) sieht den derzeit größten Handlungsbedarf für die Landespolitik bei Fragen sozialer Ungleichheit und Armut, in der Familienpolitik, bei der Situation im Gesundheitswesen sowie bei Fragen der Alterssicherung.

    Vor allem AfD-Wähler sehen Migration als Problem

    Für die Anhänger der AfD (69 Prozent), mit Abstrichen auch für die von CSU (46 Prozent) und Freien Wählern (43 Prozent) sind Fragen der Migration weiterhin ein zentrales Problem. Für Anhänger der Grünen haben Umwelt- und Klimaschutz (23 Prozent), Bildung (25 Prozent) und Einwanderungspolitik (25 Prozent) ein ähnliches Gewicht.

    © BR

    BR-BayernTrend: Die wichtigsten Probleme im Freistaat

    Grundstimmung in Bayern: Mehrheit wieder zuversichtlich

    Die Grundstimmung in Bayern hat sich seit der Landtagswahl wieder sichtbar aufgehellt. Für 56 Prozent (+8 zu September) geben die Verhältnisse im Bundesland derzeit Anlass zur Zuversicht, für gut ein Drittel (35 Prozent, -11) hingegen Anlass zur Beunruhigung.

    Zuversichtlich äußern sich insbesondere die Anhänger der CSU (73:19 Prozent). Aber auch in den Reihen von FDP (59:39 Prozent), Grünen (58:34 Prozent) und Freien Wählern (57:35 Prozent) überwiegt eine positive Grundstimmung, ebenso bei den SPD-Anhängern (53:37 Prozent).

    Skepsis dominiert dagegen unverändert die Wahrnehmung der bayerischen AfD-Anhänger (32:68 Prozent).