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Flüchtlinge ziehen ins Bundeswehr-Krankenhaus Amberg | BR24

© pa/dpa

Flüchtlinge ziehen in altes Krankenhaus (Symbolbild)

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    Flüchtlinge ziehen ins Bundeswehr-Krankenhaus Amberg

    Ein Gebäude auf dem Gelände des ehemaligen Bundeswehrkrankenhauses (BWK) in Amberg wird zur Flüchtlingsunterkunft. In "Haus 6" des BWK, wo bis vor einigen Jahren Sanitätssoldaten untergebracht waren, ziehen 111 Asylsuchende ein.

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    Das Gebäude war in nur sechs Wochen umgebaut und hergerichtet worden. Schon Anfang März waren die Arbeiten abgeschlossen. Einen Monat habe die Stadt darauf gewartet, dass die Regierung Flüchtlinge nach Amberg schicke, sagte Christian Zisler, Flüchtlingskoordinator der Stadt Amberg, dem BR.

    Platz für 200 Menschen

    Heute ist es schließlich soweit, die ersten Bewohner ziehen ein. Insgesamt sollen in dieser Notunterkunft bis zu 200 Personen Platz finden.

    Die Bauarbeiten im Gebäude daneben ("Haus 7"), in dem über 80 Asylsuchende in dezentralen Wohneinheiten untergebracht werden, sollen bis Anfang Mai abgeschlossen sein. Die Umbauten kosten etwa eine Million Euro.

    Viel Geld für die Sicherheit

    Teuerste Posten sind die Brandschutzanlagen und die Sicherheitstechnik. Die Notunterkunft zum Beispiel ist komplett mit Stahlzäunen umgeben. Das gesamte Gelände ist videoüberwacht.

    Bundeswehrkrankenhaus Amberg

    Das Bundeswehrkrankenhaus mit seinem 80.000 Quadratmeter großen Gelände wurde im Jahr 2007 geschlossen. Aktuell gehört die Liegenschaft einer Münchner Immobilienfirma. Diese hat die zwei Gebäudekomplexe an die Oberpfälzer Bezirksregierung zur Unterbringung von Flüchtlingen vermietet.