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Flüchtlinge: Gemeindetagspräsident in Sorge vor weiterem Zustrom | BR24

© pa/dpa/Britta Pedersen

Uwe Brandl, Präsident des Deutschen Städte- und Gemeindebundes (DStGB)

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    Flüchtlinge: Gemeindetagspräsident in Sorge vor weiterem Zustrom

    Der Präsident des Bayerischen Gemeindetags Uwe Brandl (CSU) zeigt sich besorgt angesichts der aktuellen Entwicklungen an der türkisch-griechischen Grenze. Er befürchtet, dass die Aufnahmebereitschaft der Bevölkerung nicht so groß wäre wie 2015.

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    Uwe Brandl (CSU), der Präsident des Bayerischen Gemeindetags und Bürgermeister der Stadt Abensberg (Lkr. Kelheim), hat sich sorgenvoll zu den aktuellen Entwicklungen an der türkisch-griechischen Grenze geäußert. Brandl hofft, dass es keinen Zustrom an Flüchtlingen wie im Jahr 2015 geben wird.

    Hilfsbereitschaft wäre nicht mehr so groß

    In einer Mitteilung des Bayerischen Gemeindetags argumentiert er:

    "Zwar wären die Kommunen für diesen Fall besser gerüstet als damals; Unterbringungsmöglichkeiten und das Engagement von Integrationshelfern wären gegeben, auch Fragen der Finanzierung würden sicherlich schneller und effizienter gelöst. Aber es bleibt die große Frage: Wäre die Aufnahmebereitschaft der Bevölkerung im gleichen Maße vorhanden wie damals?" Uwe Brandl

    Hoffnung auf andere Lösung

    Brandl weist weiter darauf hin, dass auch jetzt noch zahlreiche Personen, die 2015 nach Bayern gekommen sind, immer noch in kommunalen Einrichtungen leben und auf die Entscheidung über ihre Asylanträge warten. Die Integration sei bei weitem nicht abgeschlossen, so Brandl. Der CSU-Politiker erwartet von der Bundesregierung und der EU-Kommission, dass die aktuelle Situation anders gelöst wird als im Jahr 2015.

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