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Flüchtling randaliert in Donauwörth: Video geht durchs Netz | BR24

© BR / Tobias Chmura

Das Donauwörther Ankerzentrum steht wieder im Fokus, nachdem ein junger Nigerianer dort randaliert hat.

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    Flüchtling randaliert in Donauwörth: Video geht durchs Netz

    Ein junger Nigerianer randaliert im Donauwörther Ankerzentrum, schlägt Autoscheiben ein und richtet großen Schaden an. Von dem Vorfall ist ein Video in den sozialen Medien im Umlauf. Die Polizei ermittelt jetzt, wer das Video gedreht hat.

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    Ein Flüchtling hat am Mittwochmorgen auf dem Gelände des Donauwörther Ankerzentrums zwölf Autos beschädigt. Jetzt ist ein Video von den Geschehnissen in den sozialen Medien und im Internet im Umlauf. Das Video zeigt den 19-jährigen Nigerianer, wie er von Motorhaube zu Motorhaube springt und mit einem armdicken Ast die Front- und Heckscheiben der Autos einschlägt. Der Schaden beträgt nach Polizeiangaben gut 50.000 Euro.

    Polizei ermittelt: Stammt das Video aus dem Ankerzentrum Donauwörth?

    Die Polizei versucht derzeit herauszufinden, wer dieses Video gedreht und weitergeschickt hat. Ein Sprecher der Polizei in Augsburg bestätigt, dass es sich um Fahrzeuge von Mitarbeitern des Zentrums handelt, die auf dem Gelände der Unterkunft geparkt waren. Gefilmt wurde laut Polizei durch ein Fenster eines Gebäudes im Ankerzentrum. Mitarbeiter der im Gebäude neben dem Parkplatz untergebrachten Zentralen Ausländerbehörde hätten sofort den Alarmknopf gedrückt, als sie das Zerbersten der Scheiben hörten – bis einer der Sicherheitsleute vor Ort war, waren bereits alle zwölf abgestellten Autos beschädigt.

    Gegenstand der Ermittlungen ist auch, wer von den Sicherheitsleuten vor Ort war. Man müsse auch verstehen, so der Polizeisprecher weiter, dass es für einen Sicherheitsbediensteten allein möglicherweise zu gefährlich gewesen wäre, einzugreifen und dass die Beschädigung doch relativ schnell vonstatten ging.

    Flüchtling macht einen verwirrten Eindruck

    Wieso der 19-jährige Nigerianer derart randalierte, ist noch nicht bekannt. Weil er bei seiner Festnahme einen wirren Eindruck machte, wurde er für eine ärztliche Begutachtung ins Krankenhaus gebracht. Nach Polizeiangaben ist der junge Mann offenbar nicht im Ankerzentrum untergebracht, sondern in einer Dependance im Landkreis Augsburg. Bis zum April war der junge Mann laut der Regierung von Schwaben im Ankerzentrum Donauwörth untergebracht – warum er jetzt vor Ort war und wie er unbemerkt auf das Gelände kommen konnte, steht noch nicht fest.

    Video wird tausendfach geteilt

    Das Video kursiert jetzt in den sozialen Medien und wird tausendfach geteilt und kommentiert. Ein Teil dieser Kommentare sei "strafrechtlich relevant", so der Polizeisprecher. Hierzu ermittle die Kriminalpolizei Augsburg. Das Internet und soziale Medien seien kein rechtsfreier Raum, betont Michael Jakob, Sprecher des Polizeipräsidiums Schwaben/Nord.

    Laut Frank Kurtenbach von der Regierung von Schwaben sei es prinzipiell sinnvoll, dass dieses Video gedreht wurde - etwa für die Versicherungen und die Polizei, der das Video auch zugeschickt wurde. Grundsätzlich sei es aber die Maßgabe der Behörde, dass solche Dinge intern bleiben.

    Anmerkung der Redaktion: BR24 hatte in einer vorherigen Version des Artikels Ausschnitte aus dem Video gezeigt. Da die Quelle Stand jetzt noch nicht verifiziert ist, haben wir das Bildmaterial wieder offline genommen.