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Herrmann zu Corona-Test-Panne: "Fehler künftig reduzieren" | BR24

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Nach der Panne bei den Corona-Test an den bayerischen Autobahn-Teststationen sind noch immer nicht alle positiv Getesteten informiert. Die Abläufe wurden inzwischen verbessert.

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Herrmann zu Corona-Test-Panne: "Fehler künftig reduzieren"

Im Interview mit der Bayern 2-radioWelt bedauerte Florian Herrmann, Chef der Bayerischen Staatskanzlei und Corona-Koordinator der Regierung, dass es bei der Abwicklung von Corona-Tests an Autobahnen und Flughäfen zu Fehlern gekommen ist.

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Von
  • Rigobert Kaiser

Das Problem der Corona-Tests für Reiserückkehrer beschäftigt die bayerische Politik weiter. Hoffnung auf eine vollständige Aufklärung besteht kaum noch: 46 positive Corona-Tests können nach aktuellem Stand nicht zugeordnet werden.

Prozess der Corona-Tests inzwischen digitalisiert

Der ganze Vorgang der Tests von der Erfassung bis zur Benachrichtigung ist mittlerweile digitalisiert. "Auch dort werden Fehler nicht vollständig ausgeschlossen und vermieden werden können", so Staatskanzlei-Chef Florian Herrmann. Ziel sei es aber, "Fehler künftig zu reduzieren". Er hofft, dass jetzt die Benachrichtigung der Testpersonen innerhalb von 48 Stunden sichergestellt ist.

"Entscheidend war, dass wir mit den Tests insgesamt früh begonnen haben. Und dann war es bedauerlicherweise nicht möglich, dass das Testsystem schon so perfekt ist, dass keine Fehler passieren." Florian Herrmann, Chef der Bayerischen Staatskanzlei und Corona-Koordinator der Regierung

Corona: Rückreiseverkehr eine Gefahr

Der Rückreiseverkehr sei ein Problem, weil dadurch das Virus von Land zu Land gebracht wird, quer durch Europa. Die Bevölkerung muss aber auch mitmachen, mahnt der Corona-Koordinator der Staatsregierung. "Das Tragen von Masken, das Abstandhalten - wenn man das alles nicht macht, besteht die Gefahr, dass das alles wieder außer Kontrolle gerät."

Panne bei Benachrichtigung über Testergebnisse

Am Mittwoch vergangener Woche hatte Gesundheitsministerin Melanie Huml eingeräumt, dass 44.000 Menschen, die sich haben testen lassen, bislang zum Teil seit Wochen auf ihr Ergebnis warten, darunter über 900 positiv Getestete. Huml kündigte an, dass die Behörden nun schnell alles aufarbeiten wollen. Und sie nannte als Zielvorgabe, dass bis Donnerstagmittag alle positiv Getesteten informiert sein sollen. Eine Vorgabe, die nicht erreicht wurde.

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