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Einsatzkräfte in der Nähe des Fundorts der Bombe
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Einsatzkräfte in der Nähe des Fundorts der Bombe

00:22 Uhr: Gute Nacht

Hiermit beenden wir unseren Live-Ticker. Einen Überblicksartikel zur Sprengung der Fliegerbombe in Nürnberg finden Sie hier.

00:20 Uhr: Kaum Schäden

Niemand ist verletzt worden. "Lediglich kleinere Sachbeschädigungen" habe es vergeben. Das meldet die Stadt Nürnberg auf Twitter.

23:51 Uhr: "Wie ein leises Türzuschlagen"

Die Detonation war kaum zu hören. "Wir haben das hier vernommen wie ein leises Türzuschlagen", erklärte Feuerwehrsprecher Stephan Gräser gegenüber der Deutschen Presse-Agentur.

23:44 Uhr: Bürgertelefon bleibt die Nacht über besetzt

Bisher seien 750 Anrufe beim Bürgertelefon eingegangen.

23:40 Uhr: Anwohner können zurück

Das Evakuierungsgebiet ist wieder freigegeben. Die rund 5.000 betroffene Anwohner können ab sofort zurück in ihre Häuser.

23:38 Uhr: Katastrophenalarm aufgehoben

23:34 Uhr: Sperrungen werden aufgehoben

Die Stadt Nürnberg hat ein Update zur Verkehrssituation gegeben: Die gesperrten Straßen in Fürth und Nürnberg werden nun nach und nach wieder freigegeben. Auch die Südwesttangente ist wieder befahrbar. Der Schiffsverkehr auf dem Kanal ist ebenfalls wieder frei. Auch die Flugverbotszone wurde aufgehoben.

23:28 Uhr: Glas-Pyramide nicht betroffen

Nach ersten Untersuchungen seien keine Gebäude beschädigt worden - auch nicht die Fürther Glas-Pyramide.

23:20 Uhr: "Wenig Kollateralschäden"

Stand jetzt scheint es keine größeren Schäden zu geben. Lediglich "wenig Kollateralschäden" seien zu sehen, wie die Stadt Nürnberg auf Twitter mitteilt.

23:12 Uhr: Sprengmeister untersucht Grube

Es seien keine größeren Schäden im Evakuierungsgebiet zu sehen. Das Gebiet wird nun genauer untersucht.

23:10 Uhr: Sprengung erfolgreich ausgelöst

Einsatzkräfte haben die Sprengung der in Nürnberg gefundenen 250 Kilogramm schweren Fliegerbombe erfolgreich ausgelöst. Das teilte die Stadt Nürnberg mit. Eine Detonation sei nicht zu hören gewesen.

23:01 Uhr: Sprengung beginnt in einer Minute

Das teilte die Stadt Nürnberg auf Twitter mit.

22:35 Uhr: Nach der Sprengung

Wie die Stadt mitteilt, wird es nach der geplanten Sprengung einige Zeit dauern, bis die Anwohner das Evakuierungsgebiet wieder betreten dürfen. Nach gegebener Zeit würden dann beide Städte, Fürth und Nürnberg, die Evakuierungsgebiete zeitgleich wieder freigeben.

22:29 Uhr: Sprengtermin steht fest

Wie der BR von der Einsatzleitung erfahren hat, soll die Sprengung nun gegen 23 Uhr erfolgen.

22:28 Uhr: Hinweise für die Anwohner

Die Stadt Nürnberg hat Hinweise für die Anwohner ausgegeben: Im näheren Umfeld sollten diese unbedingt Ruhe bewahren und sich vorsichtshalber von Fenster fernhalten und sich nicht im Freien aufhalten. Außerhalb des Evakuierungsgebiets bestehe keine Gefahr.

22:17 Uhr: So gefährlich sind chemische Zeitzünder

Es gibt mechanische und chemische Zündmechanismen bei Fliegerbomben - gefährlich sind beide. Je älter eine Bombe ist, desto unberechenbarer wird sie aber. Denn das Verfallsdatum für den Sprengstoff ist 74 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs weit überschritten. Chemische Zwischenprodukte können sogar noch brisanter sein als der ursprüngliche Sprengstoff - und die Zünder bleiben funktionstüchtig. Wir erklären, wie ein Säure- oder Langzeitzünder funktioniert.

22:12 Uhr: Ratschläge und Tipps für die Sprengung

Die Stadt Nürnberg gibt Tipps, wie man sich während der Sprengung verhalten sollte: Ruhe bewahren, nicht ans Fenster gehen, nicht im Freien aufhalten. Polizei oder Feuerwehr sind beschäftigt, bitte nur in Notfällen anrufen.

Ausnahmezustand in Nürnberg

Ausnahmezustand in Nürnberg

BR-Reporter Tobias Burkert vor Ort

BR-Reporter Tobias Burkert vor Ort

22.00: VAG-Verkehrseinschränkungen bei Bussen im Fürther Süden

Die Nürnberger Verkehrsbetriebe geben an, es komme wegen des Bombenfunds noch bis ca. 23.30 Uhr zu Verzögerungen auf den Bus-Linien 67, 70, 71, 72 und 73. Über die Verkehrsbehinderungen bei der VAG soll eigentlich das Service-Telefon 0911-283-4646 informieren. Allerdings kommt es unter dieser Nummer zu erheblichen Wartezeiten, weil alle Leitungen belegt sind. Nach einiger Wartezeit empfiehlt eine automatische Ansage, weiter zu warten oder später wieder anzurufen.

21:51 Uhr: Nun doch keine Überseecontainer gegen die Explosion

Eigentlich sollten vor Ort Überseecontainer aufgestellt werden, um die Explosion zu dämpfen. Diese werden nun aber aus Platzgründen doch nicht aufgestellt, meldet soeben die BR-Korrespondentin aus Nürnberg. Damit hat der Sprengmeister seinen bisherigen Plan geändert. Die anderen Vorbereitungen für die Sprengung laufen aber planmäßig: Die Grube, in der die Bombe liegt, ist mit Strohballen gefüllt, die Erdwälle um den Fundort der Bombe herum sind aufgeschüttet.

21:36 Uhr: Schon über 560 Anrufe bei der Fliegerbomben-Hotline

Unter der 0911-64375-888 ist weiter das Bürgertelefon der Stadt Nürnberg erreichbar. Besetzt ist es mit sechs Mitarbeitern. Bislang gab es dort 561 Anrufe. Die genaue Zeit für die Sprengung steht weiterhin noch nicht genau fest. Die Nachrichtenagentur AFP zitiert einen Sprecher der Stadt Nürnberg mit der Angabe "im Laufe der Nacht", schreibt aber auch: voraussichtlich nicht vor 22.30 Uhr.

21:18 Uhr: Not-Unterbringung in der Birkenwald-Schule wird eingerichtet

In der Gebersdorfer Grundschule sind momentan etwa 100 Anwohner untergebracht. Eingerichtet wird derzeit noch eine zweite Unterbringungsmöglichkeit in der Turnhalle der Birkenwald-Schule in der Herriedener Straße 25.

21:15 Uhr: Kontrollierte Sprengung ab 22 Uhr geplant

Der Sprengmeister will demnächst die kontrollierte Sprengung einleiten – voraussichtlich gegen 22 Uhr. Die tatsächliche Sprengung könnte danach stattfinden, voraussichtlich erst nach 22.30 Uhr. Dafür werden um die Bombe herum Überseecontainer aufgebaut. Schichten aus Stroh und Wasserbehältern sollen außerdem Splitter bremsen, so ein Sprecher.

21:10 Uhr: Main-Donau-Kanal weiter gesperrt

Wie die Stadt Fürth dem BR bestätigte, wurde am Nachmittag auch der Main-Donau-Kanal gesperrt. Ein Fluttor des Kanals wurde abgelassen, um den Wasserspiegel nahe dem Bomben-Fundort zu senken. So soll verhindert werden, dass Schiffe noch durchfahren und sich Menschen am Wasser aufhalten.

20:33 Uhr: Katastrophenwarnung erweitert

Die Katwarn-Meldung des Online-Alarmierungssystems wurde erweitert. Als betroffen gilt nun das gesamte Gebiet der Städte Nürnberg und Fürth.

20:25 Uhr: Strohballen und Wassersäcke gegen die Explosion

"Wir haben akute Explosionsgefahr", sagt Feuerwehrsprecher Horst Gillmeier. Die Bombe habe einen chemischen Langzeitzünder: "Man kann nicht sagen, wann der explodiert."

Die Grube, in der die Bombe liegt, wird nun mit Strohballen verfüllt, meldet die Stadt Nürnberg auf ihrer Internetseite. Darauf werden Wassersäcke mit bis zu 5.000 Liter Fassungsvermögen gelegt. Danach kommt wieder eine Schicht mit Strohballen und dann wieder eine Schicht mit mehreren Wassersäcken. Um die Grube herum werden Erdwälle aufgeschüttet. Abgeriegelt ist der Luftraum über dem Fundort der Bombe in der Proeslerstraße.

20:15 Uhr: Entlastungsgräben werden angelegt

Um Druckwellen abzuleiten, werden Entlastungsgräben gebuddelt. Zudem wurden 16 mit Strohballen und Wassersäcken gefüllte Container zum Fundort gebracht, um einen Puffer zu bilden. Der Stadt zufolge sind 800 Polizisten, Feuerwehrleute und Rettungskräfte im Einsatz.

19:40 Uhr: Fliegerbombe muss gesprengt werden

Die Nürnberger Fliegerbombe muss nun doch kontrolliert gesprengt werden. Das hat die Stadt Nürnberg soeben bekanntgegeben. Vorsorglich sei der Katastrophenfall ausgerufen worden. Den Informationen zufolge stellte der Sprengmeister nach erneuter Inspektion des Blindgängers fest, dass nicht mit dem Spezialgerät entschärft werden könne. Die Vorbereitungen für die Sprengung werden wohl mindestens zwei Stunden dauern. Alle Maßnahmen der Einsatzkräfte werden nun von der Katastrophenschutzbehörde, das sind in diesem Fall die Städte Nürnberg und Fürth, gelenkt. Insgesamt mussten der Feuerwehr zufolge rund 8.000 Menschen die Sperrzone verlassen - darunter etwa 5.000 Anwohner. Betroffen sind Gebiete im Nürnberger Süden und im benachbarten Fürth. Eine Grundschule in Nürnberg sowie drei Turnhallen in Fürth wurden als Sammelstelle für die Anwohner eingerichtet.

18.45 Uhr: Fliegerbombe soll ab 19 Uhr entschärft werden

Die Evakuierung ist abgeschlossen. Alle betroffenen Gebiete in Nürnberg und Fürth sind geräumt. Mit der Entschärfung der Nürnberger Fliegerbombe kann nach Einschätzung der Einsatzkräfte um 19 Uhr begonnen werden. Der Sprengmeister werde dann bis etwa 20 Uhr versuchen, den chemischen Zünder mittels Spezialgerät von der Bombe zu trennen. Sollte das nicht gelingen, müsse über andere Methoden, wie eine gezielte Sprengung, nachgedacht werden, so die Einsatzkräfte. Für diesen Fall werden zur Zeit Überseecontainer und Strohballen zur Fundstelle gebracht. Diese sollen im Fall einer Explosion die Wucht bremsen.

17:50 Uhr: Entschärfung nicht vor 18.30 Uhr

Am Fundort der Nürnberger Fliegerbombe ist inzwischen Beleuchtung aufgebaut worden. Die Einsatzkräfte rechnen derzeit nicht damit, dass die Bombe vor 18.30 Uhr entschärft werden kann. Zuerst müsse die Evakuierung vollständig abgeschlossen sein, hieß es von den Experten vor Ort. Anschließend müsse der Sprengmeister einschätzen, ob die Sicherheit bei der Entschärfung mit dem Spezialgerät gewährleistet werden kann oder ob die 250-Kilo-Bombe doch gesprengt werden muss, so ein Sprecher der Einsatzkräfte. Für eine gezielte Sprengung werden aktuell Sicherheitsgräben angelegt.

17.10 Uhr: VAG-Infos zur aktuellen Verkehrssituation

Die VAG informiert auf ihrer Internetseite über die Lage rund um die öffentlichen Verkehrsmitteln. Autofahrern wird empfohlen, den Nürnberger Süden und Westen großräumig zu umfahren.

17:00 Uhr: Spezialgerät eingetroffen - Verkehrschaos verschärft sich

Das Spezialgerät zur Entschärfung der Nürnberger Fliegerbombe ist inzwischen eingetroffen. Noch müssen aber die Grabungsarbeiten abgeschlossen werden, die im Falle einer Sprengung die umliegenden Gebäude schützen sollen. Auch die Evakuierung des Gefahrenbereichs muss noch vollständig abgeschlossen werden, sagte ein Sprecher der Einsatzkräfte dem Bayerischen Rundfunk. Wann genau mit der Entschärfung begonnen wird, steht noch nicht fest. Die Patienten der betroffenen Schönklinik werden unterdessen bis nach Bayreuth und Weißenburg verlegt, da die Krankenhäuser in der näheren Umgebung voll belegt seien, sagte ein Sprecher der Stadt Fürth. Das Verkehrschaos im Nürnberger Südwesten spitzt sich weiter zu.

16.40 Uhr: Verkehrsbehinderungen Richtung Stadion zu erwarten

Wegen der Bombenentschärfung wird es auf den Zufahrtstraßen zum Stadion voraussichtlich zu Verkehrsbehinderungen kommen. Für die Anreise zum Spiel des Clubs gegen Dortmund wird empfohlen, die Zufahrt vom Norden über die A73 (Frankenschnellweg) auf jeden Fall zu vermeiden und frühzeitig anzureisen.

16.30 Uhr: Großaufgebot der Rettungsdienste im Einsatz

Derzeit sind 170 Kräfte von Feuerwehr und THW sowie 100 Mitarbeiter des Rettungsdienstes und 330 Polizisten vor Ort im Einsatz.

15.40 Uhr: Wichtiges Gerät zur Bombenentschärfung steht im Stau

Seit 15.15 Uhr läuft die Evakuierung der Anwohner. Ein Spezialgerät, das zur Bombenentschärfung gebraucht wird - ein sogenannter "Wasserschneider" - steht im Stau. Das Gerät ist nötig, weil der chemische Langzeitzünder der Bombe möglicherweise beschädigt ist. "Das bedeutet, wir haben ab jetzt Explosionsgefahr, dass also jederzeit die Bombe hochgehen kann", erklärte Horst Gillmeier, Sprecher der Berufsfeuerwehr, dem Bayerischen Rundfunk. Die Experten rechnen nun damit, dass erst gegen 17 Uhr ein Entschärfungsversuch gestartet werden kann. Es bestehe auch eine "gewisse Wahrscheinlichkeit", dass die Bombe gesprengt werden müsse. Dafür seien bereits Bagger bestellt worden.

Der Bomben-Fundort an der Fürther Pyramide

Der Bomben-Fundort an der Fürther Pyramide

Live-Reporter Tobias Burkert

Live-Reporter Tobias Burkert

14.47 Uhr: Bürgertelefon besetzt

Das Bürgertelefon in Fürth ist für betroffene Bürger ab sofort besetzt. Die Rufnummer lautet: 0911/974 36 98.

14.43 Uhr: Schön-Klinik wird evakuiert

Die orthopädische Schön-Klinik wird zur Stunde geräumt. Betroffen sind 69 Patienten. 25 davon müssen liegend transportiert werden. Dazu gehören auch fünf Intensivpatienten.

14.17 Uhr: Verkehrsbehinderungen im Nürnberger Süden

Die Stadt Nürnberg empfiehlt allen Verkehrsteilnehmern, den Nürnberger Süden großflächig zu meiden. An der Stadtgrenze zu Fürth sind aktuell die Buslinien 70, 71, 72, 73, 177 und 179 von Einschränkungen betroffen. Dies gilt besonders in der Rothenburger Straße und in der Sigmundstraße.

Stau und Verkehrsbehinderung in Nürnberg wegen der Bombenentschärfung

Stau und Verkehrsbehinderung in Nürnberg wegen der Bombenentschärfung

14.07 Uhr: Evakuierung auf 15 Uhr vorverlegt

Die Stadt Nürnberg gibt bekannt, dass die Evakuierung bereits um 15 Uhr beginnt. Im Evakuierungsgebiet sind rund 2.500 Personen gemeldet. Ab 15 Uhr wird die Grundschule in der Gebersdorfer Straße 175 als Sammelstelle für die betroffenen Bürger zur Verfügung stehen.

13.49 Uhr: Ab 16 Uhr werden Anwohner evakuiert

Nach Angaben der Stadt Nürnberg ist ab 16.00 Uhr mit der Räumung von Privatanwesen zu rechnen. Vor allem in Höfen und an der Rothenburger Straße wohnen Betroffene. Das Zentrum des Evakuierungsgebietes ist demnach bereits geräumt.

13.35 Uhr: Infos zum Evakuierungsgebiet

Die Stadt Nürnberg hat eine Karte des zu evakuierenden Gebietes und eine Liste der zu räumenden Anwesen veröffentlicht.

13.30 Uhr: Bürgertelefon Fürth

Auch die Stadt Fürth hat ein Bürgertelefon eingerichtet: 0911 / 974 3698

13.13 Uhr: Südwesttangente gesperrt

Die orthopädische Schön-Klinik mit ihren 60 Betten wird zur Stunde evakuiert. Die viel befahrene Südwesttangente ist gesperrt.

Evakuierte Schön-Klinik

Evakuierte Schön-Klinik

Die Bombe, die laut Sprengmeister Michael Weiß mit einem chemischen Langzeitzünder versehen ist, wurde von einer Sondierungsfirma in der Proeslerstraße im Stadtteil Höfen an der Stadtgrenze zu Fürth entdeckt. Sie muss mit einem Wasserschneider entschärft werden. Das Gerät wird nicht vor 15 Uhr vor Ort eintreffen.

Die umfangreiche Evakuierung ordnete die städtische Koordinierungsgruppe an. Außerdem wurde ein Bürgertelefon unter der Nummer 0911/643 75–888 eingerichtet.