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Auf der A3 Baustelle liegt die Fliegerbombe, die jetzt entschärft werden muss.

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    Entschärfung Fliegerbombe: A3 bei Regensburg ab jetzt gesperrt

    An der A3 bei Regensburg liegt eine gefährliche Weltkriegsbombe. Damit die Kampfmittelräumer die 250-Kilo-Bombe entschärfen können, ist ab sofort die Autobahn in beide Richtungen komplett gesperrt. Wie lange die Entschärfung dauert, ist unklar.

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    Von
    • Sebastian Wintermeier
    • BR24 Redaktion

    Nachdem an der A3 bei Burgweinting eine 250-Kilo-Fliegerbombe gefunden worden ist, sind etwa 1.200 Anwohner aus ihren Wohnungen evakuiert worden. Anwohner, die nicht wissen, wohin sie gehen sollen, werden den Angaben zufolge in der Donauarena untergebracht.

    Autobahn ab sofort gesperrt

    Die A3 ab sofort ist zwischen den Anschlussstellen Regensburg-Ost und Regensburg-Universität gesperrt. Außerdem werden die A3 bei Burgweinting sowie die angrenzenden Straßen gesperrt. Es ist laut einem Sprecher mit einer starken Belastung der Umleitungsstrecke zu rechnen.

    Sperrradius von 450 Metern um den Fundort

    Am Dienstag war der verdächtige Gegenstand mittels sogenannter ferromagnetischer Untersuchungen bei Arbeiten entlang der A3-Baustelle gefunden worden. Am Donnerstagmorgen öffneten Kampfmittelräumer dann die Fundstelle. Weil sie tatsächlich eine scharfe Weltkriegsbombe fanden, müssen jetzt die Menschen aus dem 450 Meter großen Sperrradius evakuiert werden. Danach soll die Autobahn gesperrt werden und die Weltkriegsbombe entschärft werden. Wie lange das dauern wird, ist laut Polizei noch nicht klar.

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    Bildrechte: Polizeiinspektion Süd Regensburg

    Der von der Polizei festgelegte Sperrradius beträgt 450 Meter um den Fundort der Bombe.

    Bauarbeiten und Bombensuche laufen parallel

    Immer wieder sind in der Vergangenheit Weltkriegsbomben an der A3 gefunden worden – bisher waren es laut Polizei meist kleinere Bomben. Alliierte Bomber waren im Zweiten Weltkrieg immer wieder entlang der heutigen A3-Strecke unterwegs. Deshalb wird parallel zum sechsspurigen Ausbau der Autobahn kontinuierlich nach Blindgängern gesucht.

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    Für die Entschärfung der Fliegerbombe wurde eigens ein sieben Meter hoher Schutzwall aufgehäuft

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