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Flächenverbrauch in Bayern steigt ungebremst | BR24

© pa / dpa

Gewerbepark bei Dasing

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    Flächenverbrauch in Bayern steigt ungebremst

    Im vergangenen Jahr sind im Freistaat rund 4.300 Hektar Freifläche in Siedlungs- und Verkehrsflächen verwandelt worden. Laut Landesamt für Statistik lag der durchschnittliche Flächenverbrauch pro Tag bei 11,7 Hektar, das sind fast 17 Fußballplätze.

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    Insgesamt dienen in Bayern demnach inzwischen zwölf Prozent der Gesamtfläche zu Siedlungs- und Verkehrszwecken, wie das Landesamt mitteilte. Das bedeutet eine Zunahme von einem halben Prozent innerhalb eines Jahres. Allerdings, so das Landesamt, sei der Flächenverbrauch nicht mit Flächenversiegelung gleichzusetzen, da die Siedlungsfläche auch Grün- und Freiflächen - beispielsweise ein Spielplatz in einem Wohngebiet - umfasse.

    Den höchsten Flächenverbrauch hatte im vergangenen Jahr Oberbayern mit 1.332 Hektar, den geringsten der Regierungsbezirk Oberfranken mit 207 Hektar.

    Staatsregierung bietet nur Absichtserklärungen

    In ihrem Koalitionsvertrag hatten sich CSU und Freie Wähler darauf verständigt, den Flächenverbrauch in Bayern auf fünf Hektar pro Tag, also maximal 1.825 Hektar zu deckeln. Dies stellt allerdings nur eine Absichtserklärung dar.

    In diesem Jahr hatte das Bayerische Verfassungsgericht ein Volksbegehren von Grünen und Umweltverbänden für unzulässig erklärt, das den Flächenverbrauch in Bayern verbindlich auf fünf Hektar pro Jahr begrenzen wollte.