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Flächensparoffensive Bayern: Regionalkonferenz in Ansbach | BR24

© Klaus Leidorf

Der Flächenverbrauch in Bayern soll laut Staatsregierung deutlich sinken.

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Flächensparoffensive Bayern: Regionalkonferenz in Ansbach

Über die sogenannte Flächensparoffensive hat die Bayerische Staatsregierung am Dienstag in Mittelfranken mit Vertretern von Gemeinden diskutiert. Aktuell werden in Bayern fast zwölf Hektar Fläche pro Tag verbraucht. Das soll deutlich weniger werden.

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Über diese sogenannte "Flächensparoffensive" hat die Bayerische Staatsregierung am Dienstag (22.10.19) in Ansbach mit Vertretern der Gemeinden diskutiert. Aktuell werden in Bayern fast zwölf Hektar Fläche pro Tag verbraucht. Das entspricht der Größe von 17 Fußballfeldern. Diese Gebiete werden in Siedlungs- oder Verkehrsflächen umgewandelt und gehen der Natur unwiederbringlich verloren.

Flächenfraß reduzieren

Beim Flächenverbrauch ist Bayern bundesweiter Spitzenreiter. Die Bayerische Staatsregierung hat sich zum Ziel gesetzt, das zu ändern und zukünftig den Siedlungs- und Verkehrsflächenverbrauch zu reduzieren. Als Richtgröße sind fünf Hektar pro Tag für den Flächenverbrauch geplant. Dies soll im Landesplanungsgesetz verankert werden. Diese Anforderung sehen die Bürgermeister und Bürgermeisterinnen der westmittelfränkischen Gemeinden sehr kritisch.

Richtgröße von fünf Hektar wirft Fragen auf

Die Gemeindevertreter befürchten, dass in der Folge Interessenten vorhandene Bauplätze nicht mehr kaufen könnten, woraus wirtschaftlicher Stillstand und Landflucht resultiere. Dem widersprachen jedoch die Landesentwickler des Wirtschaftsministerium. Die Vorgabe sei eine Richtschnur, an der sich jede Gemeinde orientieren könne. Dennoch sind noch viele Fragen offen. Noch ist unklar, ob auch Kindergärten, Spielplätze oder notwendige Umgehungsstraßen - wie zum Beispiel die B25 bei Dinkelsbühl - dann schon in die Richtgröße von fünf Hektar fallen. Eine Zwischenbilanz ist für November geplant.

© BR

Die Bayerische Staatsregierung hat sich zum Ziel gesetzt, die Zunahme an Siedlungs- und Verkehrsflächen zu reduzieren. Zu diesem Thema trafen sich deshalb Bürgermeister bei einer regionalen Konferenz in Westmittelfranken.