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Fischsterben in Hirschauer Stadtparkteich: Hundekot als Ursache | BR24

© Monika Reindl/Stadt Hirschau

Mehr als 50 Fische sind im Hirschauer Stadtparkteich verendet.

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    Fischsterben in Hirschauer Stadtparkteich: Hundekot als Ursache

    Im Hirschauer Stadtparkteich (Lkr. Amberg-Sulzbach) sterben die Fische. Der Grund dafür sind Hundekot-Beutel, die Spaziergänger regelmäßig in den Teich werfen. Mehr als 50 Fische sind bereits verendet.

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    Nach einem mysteriösen Fischsterben im Hirschauer Stadtparkteich sind Mitarbeiter des Bauhofes der Ursache im wahrsten Sinne des Wortes auf den Grund gegangen und fündig geworden. Wie die Stadt Hirschau (Lkr. Amberg-Sulzbach) jetzt mitteilte, wurde - nachdem immer mehr Fische starben und sich auch ein Gestank ausbreitete - in der vergangenen Woche das Wasser des Teiches abgelassen.

    Teichboden von Hundekot-Beuteln übersäht

    Nach Ablassen des Wassers war die Ursache klar: Der Teichboden war "von unzähligen gefüllten Hundekotbeuteln übersät", so die Stadt in einer Mitteilung. Nach und nach austretender Hundekot hatte das Wasser zunehmend verschmutzt und dafür gesorgt, dass die Fische starben. Der Erste Bürgermeister von Hirschau Hermann Falk (CSU) und Bauamtsleiter Thomas Dotzler zeigten sich entsetzt: Es sei natürlich löblich, dass die Hirschauer Hundebesitzer die Hinterlassenschaften ihrer Hunde ordnungsgemäß aufsammelten, doch diese dann in ein Biotop mit Lebewesen zu werfen, sei definitiv der falsche Weg.

    Schon wieder Kotbeutel ins Wasser geworfen

    Das Fischsterben sei auch deshalb besonders ärgerlich, weil sich sich direkt am Stadtparkteich ein Mülleimer befinde, hieß es in der Mitteilung. Allerdings scheinen die Hirschauer nicht besonders lernfähig zu sein: Laut Stadt schwammen jetzt schon wieder unzählige gelbe Kotbeutel im Wasser. Zudem wurden ganze Laibe altes und teilweise sogar verschimmeltes Brot im Teich entsorgt. Insgesamt starben aufgrund der Verschmutzung mehr als 50 Fische. "Es ist traurig, dass Tierbesitzer so verantwortungslos handeln und mit ihrem Verhalten nicht nur unserer Umwelt, sondern auch den Tieren erheblichen Schaden zufügen", so Hermann Falk.