Zurück zur Startseite
Bayern
Zurück zur Startseite
Bayern

Manipulierte Biogasanlage verursacht Fischsterben in der Isen | BR24

© BR

Das Fischsterben in der Isen ist offenbar durch eine manipulierte Biogasanlage verursacht worden. Davon geht das Landratsamt Erding aus. Durch die Manipulation ist Gülle ins Wasser gelangt.

Per Mail sharen
Teilen
  • Artikel mit Audio-Inhalten

Manipulierte Biogasanlage verursacht Fischsterben in der Isen

Das Fischsterben in der Isen ist offenbar durch eine manipulierte Biogasanlage verursacht worden. Davon geht das Landratsamt Erding aus. Durch die Manipulation ist Gülle ins Wasser gelangt.

Per Mail sharen
Teilen

Nach derzeitigem Erkenntnisstand des zuständigen Landratsamtes Erding ist die Ursache für die Gülle-Einleitungen in die Isen bei Dorfen eine Manipulation einer Biogasanlage durch den Besitzer.

Acht Kilometer Isen betroffen

Die Isen-Fischer Dorfen e.V. beklagen einen „Totalschaden am Fischbestand“ an der von ihnen bewirtschafteten, acht Kilometer langen Teilstrecke der Isen. Das hat der 1. Vorsitzende der Isen-Fischer Dorfen, Wolfgang Pfähler, gegenüber dem BR bestätigt.

Ab der Gewässergrenze in Anning flußabwärts sammeln die Isen-Fischer derzeit tote Fische ein. Allein im Bereich Oberdorfen sind es bislang 150 Kilogramm. Besonders betroffen sind auch die in Bayern stark gefährdeten Nasen, die gerade abgelaicht haben. Nun fürchten die Isen-Fischer auch um deren Nachwuchs, so Pfähler.

Fischsterben passiert immer wieder

Immer wieder kommt es durch Wasserverschmutzungen zu Fischsterben in bayerischen Flüssen. Ein kaputtes Abwasserrohr führte zum Beispiel im März in Aschaffenburg zum Tod zahlreicher Fische. Es gibt aber auch andere Gründe, wie im Herbst an der Isar.