© Angelsportverein Amorbach / Michael Tscheche

Eine von etwa 600 toten Forellen im Billbach bei Amorbach

Am Donnerstag hatte ein Mitglied des Amorbacher Angelsportvereins die toten Fische entdeckt und die Polizei verständigt. Die Ursache für das Fischsterben ist noch unklar. Die verendeten Fische wurden sichergestellt und mit Wasserproben zur Analyse an das Wasserwirtschaftsamt Aschaffenburg geschickt.

Mehr als die Hälfte aller Forellen tot

Die Verunreinigung beginnt offenbar unterhalb des Amorbacher Schwimmbads. Der lokale Angelsportverein hat am Freitag den Fischbestand im Billbach auf einer Länge von 150 Metern untersucht. Demnach ist mehr als die Hälfte des Fischbestands eingegangen: rund 500 bis 600 Forellen. Der Verein schätzt den monetären Schaden auf über 10.000 Euro. Die Angler gehen vermuten, dass Chemikalien in den Bach geflossen sind.

Autoren

Patrick Obrusnik

Sendung

Regionalnachrichten aus Mainfranken vom 14.09.2018 - 13:30 Uhr