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Fischsterben an der Kessel | BR24

© pa/dpa

Symbolbild: Viele tote Fische liegen im Wasser.

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    Fischsterben an der Kessel

    Schlamm aus der Bissinger Kläranlage ist möglicherweise die Ursache für das Fischsterben an der Kessel zwischen Bissingen und Kesselostheim. Die Polizei ermittelt wegen Gewässerverunreinigung.

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    In der Kessel, einem kleinen Fluß im idyllischen Kesseltal im Landkreis Dillingen, tummeln sich normalerweise Weißfische und eingesetzte Forellen. Inzwischen haben die Fischer aber etwa 200 tote Tiere aus dem Wasser gezogen. Im Moment laufen die Untersuchungen, was das Fischsterben ausgelöst hat.

    Abgesaugt und abgebaggert

    Dazu hat das Wasserwirtschaftsamt Wasserproben genommen und untersucht die toten Tiere. Wie hoch der Sachschaden ist, steht noch nicht fest. Bissingens Bürgermeister Michael Holzinger sagte dem BR, an der Kläranlage habe es eine Störung gegeben - möglicherweise ist das die Ursache für das Fischsterben. Ein abschließendes Ergebnis gibt es aber noch nicht.

    Der Schlamm, der sich nun zentimeterdick an den Uferrändern abgelagert hat, soll abgesaugt oder abgebaggert werden. Der Bissinger Bürgermeister sagte, möglicherweise hätten Bisamratten oder Biber den Modder aufgewühlt. Der Polizei zufolge hat aber ein Biberdamm verhindert, dass ein großer Teil des Schlamms flussabwärts geschwemmt wird.